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Mainuferlauf

Der Marathon in Bad Staffelstein rückt immer näher. Nachdem die Verletzung jetzt anscheinend vollständig abgeheilt ist wurde es heute Zeit für einen ernsthaften Test.
Die ganze Woche verlief trainingsmäßig sehr ordentlich. Zusätzlich zum Laufprogramm kamen noch ordentlich Rennradkilometer und auch auf den Inliner war ich wieder unterwegs, am Dienstagabend in Frankfurt bei der Saisoneröffnung der „Tuesday-Night-Skater“ (TNS). Am Mittwoch hab ich mit dann gleich neue Skates geholt. Die neuen „Racer“ sind im Vergleich zu meinen alten „Fitnessskates“, mit denen ich immerhin auch zwei Marathons gefinisht habe, eine ganz neue Welt. Ich denke mal bei gleicher Anstrengung 2-3 km/h macht es aus. Wenn das beim Laufen auch gehen würde….
Heute stand ich dann also in Seligenstadt beim Mainuferlauf am Start des 25 Kilometer Rennens. Herrliche Lauftemperaturen und fast windstill (In Seligenstadt eine absolute Ausnahme).
Es wurde ein kurioses Rennen. Bei 15 km mit deutlichem Vorsprung an der Spitze, dann Gas gegeben, das Tempo bis ins Ziel gehalten. Eigentlich ein perfekter Lauf. Aber am Ende doch nur Zweiter mit fast 2 Minuten Rückstand.
Aber jetzt vom Anfang: Zusammen mit Roland Krefter vom TV Haibach übernahm ich sofort die Führung. Er wollte unter 1:30 Std laufen und hatte angekündigt so lange wie möglich an mir dranzubleiben. Mein Ziel war möglichst nahe an die 1:29:00 heran zu kommen. Das Tempo war gleichmäßig. An der ersten Wende nach 7,5 Kilometern war der Vorsprung schon ganz ordentlich. Langsam merkte ich wie es Roland immer schwerer viel dran zu bleiben. Er kämpfte sich noch ein paar mal ran, aber nach 10 Kilometern war mein letzter Schatten weg. Beim ersten Zieldurchlauf bei km 15 sah laut ich Streckensprecher schon wie der Sieger aus. Ich war immer noch locker, die Kilometerzeiten alle um die 3:30 min. Bis Kilometer 19 alles bestens ich bin mit dem Führungsradfahrer alleine, dann ein Luftzug, plötzlich zieht jemand an mir vorbei, mindestens 10 sec. schneller. Obwohl ich immer noch locker bin hab ich keine Chance dranzubleiben. Der Radfahrer ist auch verdutzt und bleibt bei mir. An der letzten Wende, km 20, schon eine ordentliche Lücke und an der Startnummer erkenne ich dass es wirklich ein 25 Kilometer Läufer ist. Ich halte das Tempo bis ins Ziel hoch und komme nach 1:28:15 an. Dort lüftet sich auch das Geheimnis um den Sieger. Es war Phillip Büttner. Er hat wie im Trainingsplan angegeben die ersten 15 Kilometer (für seine Verhältnisse) locker gemacht und ist dann die letzten 10 in 33 Minuten gelaufen. Sein Ziel ist der Marathon in Mainz, wo er gerne eine 2:20 Std laufen würde.
Mit meinem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Von den Folgen der Verletzung ist nichts mehr zu merken, meine Bestzeit von 1:30:29 hab ich locker unterboten und bin über die 25 Kilometer ein sehr konstantes Rennen in einem 3:31 min/km Schnitt, also fast Halbmarathontempo.
Der Obermain Marathon kann kommen. Nächste Woche noch die 35 min 15 EBS dann steht dem Duell mit Rainer nichts mehr im Wege.
Heute Nachmittag hab ich dann die neuen Skates noch ein bisschen eingefahren. Mittlerweile komme ich super mit zurecht. Im lockeren 24er Schnitt lies ich es eine knappe Stunde schön rollen und konzentrierte mich hauptsächlich darauf, meinen in den letzten 3 Jahren etwas unrund gewordenen Fahrstil wieder zu verbessern.
2.4.07 08:15


Noch zwei Wochen

Noch zwei Wochen bis zum Marathon, das heißt eine der schönsten Einheiten des Jahres steht bevor: 35 Kilometer mit der maximalen Endbeschleuningung von 15 km.
Nachdem ich heute vormittag arbeiten muss und ich den Nachmittag auf dem 93. Geburtstag meiner Oma verbringen werde nutzte ich den Feiertag und zo die Einheit einen Tag vor.
Morgens, bei idealen Bedingungen machte ich mich auf den Weg. Einfach rollen lassen, die ersten zwanzig.
Meinen ursprünglichen Plan in den Schönbusch zu laufen und dort ein paar Runden zu drehen warf ich unterwegs spontan um. Ich lief nach 9,5 Kilometer wieder den selben Weg zurück. Mein Trinkgurt nervte mich heute und ich wollte die schnellen km ohne Ballast laufen.
Die ersten 20 gingen schnell um, im 4:26 er Schnitt. Die Tempoerhöhung ging problemlos, schon ab dem ersten Kilometer erreichte ich die geplante Zeit von 3:48 min/km fast genau. Auf dem Radweg durch Pflaumheim ging es Richtung Ringheimer Flugplatz. In der Tabelle unten kann man ganz gut erkennen, dass die Strecke nicht ganz flach ist, aber das Tempo passte trotzdem halbwegs.
Ein Schnitt von 3:44 min/km standen am Ende für die letzten 15 Kilometer, was für mich die schnellste Endbeschleunigung bedeutete und wohl auch einer der schnellsten 35er überhaupt.
Da gibt’s heute also ein extra Stück Torte!
7.4.07 08:07


Hier nochmal die korrekte Liste mit allen Zeiten:

11.4.07 07:16


Rund um Köln

Sehr früh ging es am Ostermontag aus den Federn. Um 5:30 Uhr war Abfahrt Richtung Köln.
Als Test für die Deutsche Duathlon Meisterschaft Ende des Monats und die WM im Mai hatte ich mich für „Rund um Köln“ angemeldet.
Anfahrt, Startunterlagen usw. klappte alles problemlos und auch der Start in Leverkusen war schnell gefunden.
Da ich bei Radrennen ein Neuling bin musste ich mich mit der 2. Startgruppe zufrieden geben. Das hieß dass 2 Minuten vor mir schon mal 600 Radfahrer auf die Strecke geschickt wurden. Als es dann für uns los ging orientierte ich mich gleich an der Spitze meiner Gruppe. Das Tempo war von Anfang an recht hoch und es dauerte nicht lange bis wir die letzten der ersten Gruppe einholten und überholten. Schon jetzt wurde es unübersichtlich und Christian, mit dem ich eigentlich anfangs zusammen bleiben wollte hatte ich schon aus den Augen verloren.
Wir holten jetzt ein Grüppchen nach dem anderen ein. Wir waren mittlerweile knapp 20 Leute, aber alle Versuche einen richtigen Kreisel aufzubauen scheiterten immer wieder. So machten wir mit ein paar Wenigen das Tempo, die anderen profitierten im Windschatten. Doch zum Glück gibt es ja Berge. Immer wenn ein Anstieg kam reduzierte sich die Zahl der Mitfahrer drastisch, um dann langsam wieder anzusteigen, wenn sich andere aus der ehemals ersten Startgruppe die von uns überholt wurden sich wieder anschlossen.
So ging es über 3 Bergprüfungen und ansonsten ständig wellig dahin. An der letzten Bergprüfung, irgendwo bei km 80, waren wir dann endgültig nur noch zu dritt. Endlich klappte es auch mit dem Kreisel und wir legten einen ordentlichen Speed hin. Ab km 90 wurde es dann sehr hart, aber meine 2 Mitstreiter waren auch nicht mehr ganz frisch.
Eigentlich war ich von 100 km ausgegangen, aber ein Ende war nicht in Sicht. Das wird dann ganz schön hart, wenn man nicht mehr weiß wie lange es jetzt noch gehen soll. Ich war froh als der „Teufelslappen“ der die letzten 1000 m anzeigt endlich auftauchte, bis hier her waren es schon gut 105 km.
Nach 2:45 Std blieb die Uhr stehen, der Garmin zeigte einen Schnitt von 38,4 km/h an. Bei dem welligen Profil eine ordentliche Leistung.
Insgesamt bedeutete das einen Platz um 140. Wenn man bedenkt das wir anfangs ca. zu 6. das Tempo machten und die letzten 20 km nur noch zu dritt.
Die ersten nahmen uns ca. 5 Minuten ab, allerdings rasten die ersten 100 Finisher in knapp 15 sec über die Ziellinie, das heißt die hatten eine riesige Truppe vorne in der es sich natürlich ganz anders fahren lässt. Ich behaupte einfach mal da wäre ich auch im ersten Feld mitgefahren. Vielleicht nächstes Jahr, als 140. sollte es dann ja für einen Platz in der ersten Startgruppe reichen.
Nach der Zielankunft hatten wir nach ca. 20 km zurück bis zu unserem Auto, das noch in Leverkusen am Start stand. Danach waren die Waden auch wieder locker ;-)
Dienstag reichte es mittags schon wieder für eine regenerative Laufrunde, und abends ging’s wieder nach Frankfurt zu den Night-Skatern. 36 km legten wir diesmal zurück.
11.4.07 07:25


Das Wetter macht mich fertig.
Die letzte lange Runde am Samstag über 30 km zusammen mit Edgar kamen mir, obwohl größtenteils im Schatten, wie 40 km vor.
Am Sonntag hab ich die Laufrunde gleich gestrichen und bin aufs Rad. Aber selbst da bin ich nach einer Stunde wieder umgedreht, hab mich einfach platt gefühlt.
Dafür liefen die 4 x 2000m Tempogefühlslauf im Marathontempo in 7:39-7:38-7:41-7:36 ohne einmal auf die Uhr zu schauen locker und genau nach Plan.
Bis Sonntag soll es ja wieder ein bisschen abkühlen.
Richtig heiß wird es dann heute abend wenn ich im "Isigredid"-Stadion sitze und der Club gegen die Eintracht ins Pokalfinale einzieht. So habe ich das zumindest geplant.
17.4.07 13:46


18.4.07 08:37


Obermain Marathon

Gestern war es so weit, der erste Saisonhöhepunkt stand an.
Am Samstag war ich angereist, abends traf ich dann endlich mal wieder Rainer und wir gingen noch zusammen Pizza essen.
Am Sonntag morgen fiel um 9.00 Uhr bei angenehm kühlen Temperaturen der Startschuss.
Rainer und ich gingen sofort an die Spitze und niemand konnte oder wollte mitgehen. So waren wir recht schnell alleine, und am ersten Anstieg nach ca. 4 Kilometern wurde es für mich ganz einsam. Letztes Jahr gingen wir noch in einer Spitzengruppe über das Kloster Banz und erst bei 14Heiligen war ich alleine. Diesmal sollte es also ein 38km Sololauf werden. Die Berge fielen mir sehr leicht, als nach 21 Kilometern die 680 Höhenmeter überstanden waren, zeigte meine Uhr gerade mal 1:22:xx Std an. Die Zeichen für eine Zeit unter 2:45, wie ich mir vorgenommen hatte standen also gut.
Bergab lies ich es schön rollen und auch im Flachen konnte ich anfangs noch schön Druck machen.
Am Ende, so bei km 32 wurde es dann doch langsam hart für mich. Die flachen Kilometer auf den Radwegen mit wenig Abwechslung ziehen sich dann doch eweig hin.
Bei km 38 kam dann noch heftiges Seitenstechen dazu. Ich verlor noch einiges an Zeit, aber am Ende konnte ich doch einen ungefährdeten Sieg in 2:45:25, knapp 4 Minuten vor dem zweiten feiern. Rainer hatte leider zum Ende auch Probleme, konnte aber am Ende aber als Dritter auch aufs Podest steigen.
23.4.07 13:20


Novo

Eigentlich sollte hier jetzt ein Bericht über die Deutschen Duathlon Meisterschaften stehen.
Leider hat es mich am Freitag zerlegt. Morgens aufgewacht und erstmal aufs Klo gerannt. Und das ging das fast das ganze Wochenende so weiter. Erbrechen und Durchfall. Da war gestern natürlich nicht an einen Start zu denken. Schade, ich war heiß den Deutschen Meistertitel mit der Mannschaft zu verteidigen. Da auch noch Roger nach einer Laufrunde ausfiel musste sich die TSG Kleinostheim mit Platz 5 zufrieden geben.
Ich hab mich mittlerweile wieder aufgerappelt und werde die eingesparte Kraft morgen beim Rennen "Rund um den Henninger Turm" wieder raushauen. Eigentlich war das nur als lockerer Ausgleich gedacht, aber mal sehen, vielleicht kann ich ja ein bisschen Gas geben.
30.4.07 13:44





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