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Am Mittwoch hab ich ewig hin- und herüberlegt: Crossrad oder Rolle? Nachdem die Sonne dann doch ein bisschen raus kam bin ich in die Natur raus, ist doch besser als in der Halle die Wand anzuschauen. Rund 1,5 Stunden ging es auch gut. Dann kam ein Regenschauer, dass ich innerhalb weniger Minuten klatsch nass war. Da ich erst krank war, machte ich mich auf den Heimweg, mit einigen Umwegen kam dann aber trotzdem noch mal eine gute Stunde dazu. Als ich daheim war hat es dann auch wieder aufgehört zu regnen.
Abends bin ich dann zu Ingbert , der ja seit Januar eine eigene Praxis hat. Wegen dem Schienbein bekam ich eine Kältebehandlung und anschließend Magnetfeld. Dann machten wir uns auf zu einer kleinen Runde. Die Schmerzen wurden allerdings nach einer halben Stunde wieder stärker, dass ich froh war als wir wieder zurück waren. Dann gabs noch mal Kälte.
Gestern bin ich in der Mittagspause dann wieder aufs Crossrad und wieder richtig nass geworden. Immerhin 15 Kilometer kamen zusammen. Abends dann auf die Rolle, nochmal über 70 Kilometer. Im Schienbein nicht das geringste Problem solange ich auf dem Rad sitze, aber wenn ich anfange zu laufen, dauert es nicht lange bis es schmerzt.
Mit dem Crosser hab ich anscheinend kein Glück. Zweimal richtig nass geworden und gerade eben in der Mittagspause ist mir das Schaltwerk d u r c h g e b r o c h e n. Über 13 Jahre arbeite ich jetzt im Fahrradgeschäft, das hab ich allerdings noch nicht gesehen.
2.3.07 13:40


Kilometer sammeln

Nachdem ich am Freitag in der Mittagspause mit dem Crossrad nicht weit gekommen bin bin ich eben abends wieder auf die Rolle. Nach den 70 Kilometern am Donnerstag wurden es diesmal 75. Ziemlich nervig, aber irgendwas muss ich ja machen. Zum Glück hat mal irgendwer den MP3 Player erfunden. Und die neue Running und die Triathlon mussten ja auch mal gelesen werden.
Samstag wagte ich dann wieder einen "Ausflug" in die freie Natur. Das Rad runter vom Ständer und ab zur Arbeit. 20 km trocken hin, aber auf dem Heimweg kam erst die Dusche, dann ein abartiger Wind. Die letzten 3 Kilometer hatte ich wirklich Angst seitlich über die Fahrbahn unter ein Auto geblasen zu werden. Da war ich dann fast schon froh als ich wieder in der Halle über der Garage auf dem Rad saß, trocken und windstill. Zu den 40 Kilometern vom morgen kamen dort noch mal etwas über 50 dazu.
Heute war es dann endlich so weit: Sonnenschein! 90 Kilometer durch des hessisch/bayerische Grenzland, mit echten Bergen! Das macht natürlich tausendmal mehr Spaß als auf der Stelle zu fahren.
Und was macht das Schienbein? Das Radfahren schadet nicht und die Laufpause war wohl richtig. Heute hab ich zumindest nichts mehr gemerkt. Morgen mittag werde ich mal ein paar Kilometer testen. Aber ich hab ein gutes Gefühl. Wenn ich wirklich morgen wieder langsam starten könnte habe ich auch keine Bedenken wegen dem Marathonstart. Und in Hinblick auf die Deutschen Duathlon Meisterschaften waren die Radeinheiten sowieso dringend notwendig.
Der Skiurlaub unserer Firma wurde wegen der Krankheit unseres Chefs abgeblasen, aber den Halbmarathon in Frankfurt hätte ich sowieso nicht laufen können. Mal schauen, wenn die Woche gut läuft fahre ich nach Kandel, ansonsten such ich mir noch was anderes
4.3.07 23:50


Das fühlt sich gut an

Gerade komme ich zurück vom Laufen. Einmal Sailauf und zurück. Das Schienbein scheint zu halten.
Jetzt schön vorsichtig steigern, dann dürfte das Thema abgehakt sein.
5.3.07 13:41


Schwere Geburt

Den ganzen Morgen hänge ich am Telefon und versuche Karten für das DFB Pokal Halbfinale zu bekommen. Die Tickethotline hoffnungslos überlastet, genauso wie das Internet.
In der Mittagspause hab ich dann ca. 15 Fanshops und Kartenverkausstellen angerufen. Die haben zwar noch Karten, aber keiner verschickt die. Nur Abholung. Der näheste in Bamberg.
Jetzt hat es aber doch noch geklappt, über die Amberger Zeitung.
Ich sing mich schon mal warm: "Berlin, Berlin. wir fahren nach Berlin!"
6.3.07 13:43


Neuer Versuch in Stockstadt

Seit Fasching habe ich mich jetzt mit der Knochenhautentzündung im Schienbein herumgeärgert.
Nachdem es mit dem Frankfurter Halbmarathon nichts wurde war ein Start in Kandel geplant. Doch die 3x2000m am Donnerstag davor musste ich nach der ersten Wiederholung abbrechen. Also wurde der Start um eine Woche verschoben. Nachdem der erste vorsichtige Tempotest am Mittwoch klappte und auch die Einheit am Donnerstag problemlos über die Bühne ging meldete ich mich für den Weinturmlauf. Am Freitag hatte ich dann erstmals schon beim Aufstehen Schmerzen, ohne Belastung. Also machte ich wieder Pause, diesmal keinen Schritt laufen, aber wie schon in den Vorwochen unzählige Kilometer mit dem Rennrad, auf dem Mountainbike, in der Garage auf der Rolle und mit den Inlinern. Dadurch ist auch wieder das Inliner-Fieber wieder ausgebrochen, das mich vor ein paar Jahren schon mal infiziert hatte. Und weil man ja immer neue Herausforderungen sucht und ich schon zwei Inliner-Marathons hinter mir habe (1:25Std und 1:28Std) hab ich mich für das Rennen rund um den Henninger Turm über 74 km am 1. Mai angemeldet. Und damit sich das viele Radtraining auch auszahlt werde ich auch auf 2 Rädern beim Rennen „Rund um Köln“ teilnehmen, was auch eine ideale Vorbereitung für die Deutschen Meisterschaften und die WM im Duathlon ist.
Am Freitag war dann endlich mal wieder laufen an der Reihe. Ganz vorsichtig bin ich in der Mittagspause ein paar Kilometer gelaufen. Nur ein ganz leichtes Drücken zwischendurch, das ich unter normalen Umständen wahrscheinlich gar nicht bemerkt hätte. Also habe ich mich gestern noch für den Stockstädter Crossduathlon angemeldet.
Erst 6 Kilometer laufen. Die Strecke war diesmal im Gegensatz zu den letzten Jahren durch den vielen Regen wirklich crossig. Als Spitzentrio kamen wir in die Wechselzone, Sascha Wingenfeld, Michael Port und ich und gingen auch zusammen auf die Radstrecke. Auf dem Rad fühlte ich mich wie erwartet sehr locker, die vielen Kilometer in den letzten Wochen zeigten Wirkung. Nur aus der Gruppe wegfahren konnte ich nicht. Alle Ausreissversuche scheiterten. Auch zu zweit schafften wir es nicht, Port konnte im Windschatten bleiben, überlies aber die Führungsarbeit uns. Also ging es auch wieder gemeinsam zum zweiten Wechsel. Mittlerweile hatten wir einen Vorsprung von knapp 3 Minuten auf den nächsten Verfolger, es konnte also auf den letzten 3 Kilometern nichts mehr passieren. Hätte ich schon beim Radfahren gemerkt dass hinten so viel Platz ist und ich nicht wegkomme, wäre es natürlich sinnvoller gewesen taktischer zu fahren und Kraft zu sparen die mir jetzt zum Schluss fehlte. Nachdem ich recht schnell den Anschluss verlor schaltete ich einen Gang zurück, die letzte Runde war mehr ein lockeres joggen. Aber nach der langen Laufpause muss man ja nichts riskieren, und weder nach vorne noch nach hinten war noch was möglich. Die Zeit von 1:02:56 war knapp 3 Minuten langsamer als im Vorjahr, was ich aber fast komplett auf die schwierigere Strecke schieben würde. Besonders beim Radfahren war diesmal nichts mir rollen, immer volle Pulle, trotzdem hatte man oft das Gefühl das Vorderrad bleibt gleich im Matsch stecken.
Alles in Allem ein guter Schritt nach vorne, vor allem weil ich zu keinem Zeitpunkt an das Schienbein dachte, bzw. denken musste. Auch heute war noch alles bestens, zusammen mit den Kollegen vom RSV Wenigumstadt ging es mit dem Rennrad nach Ilbenstadt, insgesamt knapp 120 Kilometer.
Jetzt werde ich wieder mit reduziertem Tempo und Umfang ins Lauftraining einsteigen, damit es mit dem Start beim Obermain Marathon doch noch klappt. Die ursprünglich geplante Verbesserung meiner Vorjahreszeit wird wohl nicht herausspringen, aber ich denke dank der langen Radeinheiten stimmt die Form noch halbwegs.
26.3.07 08:40





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