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Nikolausduathlon

Gestern abend wurde das Wochenende mit der traditionellen Jahresabschlussfeier der TSG Ausdauerabteilung eingeläutet. Vor einem Jahr war das mein erstes Zusammentreffen mit meinen neuen Vereinskollegen, bevor ich ab Januar dann offiziell für die TSG Kleinostheim an den Start gegangen bin. Viel ist in diesen 12 Monaten passiert aber auch gestern wurde wieder klar, dass es auf jeden Fall die richtige Entscheidung war den Verein zu wechseln.
Sogar einen Pokal durfte ich dann noch mit nach Hause nehmen. Im vereinsinternen Zehnkampf konnte ich mir den Wanderpokal sichern. Nachdem Claudia die letzten Jahre als beste Zehnkämpferin triumphierte, konnte ich diesmal ein paar Punkte mehr holen. Besonders auf den langen Strecken (Sieg in Bad Staffelstein und beim Brüder Grimm Lauf) habe ich entscheidend gepunktet.

Nachdem am Donnerstag unserer neues Test-Crossrad geliefert wurde habe ich es gleich montiert und bin in der Mittagspause die erste Testrunde gefahren. Heute nachmittag hab ich dann noch mal eine lockere Ausfahrt angehängt. Hab noch kurz beim Mömlinger Lauftreff vorbeigeschaut, aber Edgar hat anscheinend wieder ein Geheimtraining absolviert. Macht schon Spaß mit der Maschine durch den Wald zu heizen, das einzige Problem ist meine mangelhafte Fahrtechnik.
Zum Glück findet der Nikolausduathlon nur auf technisch einfachem Untergrund statt, wenn ich richtig informiert bin.
3.12.06 00:17


Fahrt nach Frankfurt und Bericht Nikolaus Duathlon

Wenn das jetzt bestimmte Leute lesen was mir auf der Hinfahrt gestern passiert ist werden die sagen: "Typisch Heschmann!"
Eigentlich wollte ich mich um 9.30 Uhr mit Roger und Astrid in Weiskirchen treffen, um dann gemeinsam nach Frankfurt zu fahren. Ich war zeitig unterwegs und rollte ganz gemütlich über die A3. Eine zeitlang fährt ein Auto hinter mir und fährt dann neben mich. Ich bin erst mit dem Radio beschäftigt und merke dann erst das mir aus dem Auto zugewunken wird. Ich schaue kurz rüber. Ah, super Roger und Astrid. Das Auto gibt Gas und ich hänge mich dran. "Hat Roger ein neues Auto?", denke ich mir noch. Wir fahren auf der A3, dann auf die 661, später nach Frankfurt rein. Plötzlich klingelt das Handy. "Hey Tobi, wo bist du denn. Wir stehen hier auf dem Rastplatz Weiskirchen." Roger ist dran. Wer ist bitteschön dann im Auto vor mir? Jetzt stehe ich dumm da. Keine Ahnung wo ich bin, keine Ahnung wo ich hin muss. Der Unbekannte vor mir hat mich während des Telefonats auch abgehängt. Und wo der mich hingeführt hätte weiss ich eh nicht. Roger versucht mir noch den Weg zu erklären dann steh ich alleine in Frankfurt. Glücklicherweise entdecke ich recht schnell ein Schild "Ginnheim". Nach einiger Zeit finde ich dann auch das Ginnheimer Wäldchen. Später hat sich dann auch aufgeklärt wen ich "verfolgt" habe. Mike wollte auch zum Duathlon und hatte mein Auto erkannt. Er war dann etwas erstaunt warum ich plötzlich weg war.
Reibungsloser lief dann der Wettkampf.
Schon auf den ersten hundert Metern bildete sich eine 3 köpfige Spitzengruppe, ich kurz dahinter. Der Läufer neben mir fragt: "Wollen wir nicht versuchen vorne mitzulaufen?" Ich nicke und wir schließen vorsichtig die Lücke. Gegen ende der ersten Runde von 2,5 km haben wir einen Vorsprung auf die Verfolger von gut 100m. Einer aus der Gruppe meint: "Wir haben schon ordentlich Vorsprung, wir können ruhig etwas langsamer laufen." Ich muss echt grinsen. Als Antwort von vorne kommt eine Tempoverschärfung, die der Kollege nicht lange mitmacht. Da waren es nur noch 4. Nach 8:56 min sind wir wieder im Stadion. (Schnitt 3:34min/km) und es geht auf die 2. Runde. Die ist mit 8:54 min fast auf die Sekunde gleich schnell, wir biegen aber nur noch zu dritt ins Stadion ein und suchen unsere Räder. Brille auf, Helm auf, Rad schnappen, fast 300 m schieben. Dann in den Sattel und ab in den Park. Die Radstrecke ist so gut wie flach. Zusammen mit Lienhard Hersel (Team RSK Erlensee) und Christoph Heubel von der SC Oberursel Taunusgas drehe ich meine Runden. Heubel und ich wechseln uns vorne ab, von Hersel kommt leider nicht viel. Nach gut 7 Kilometern geht es wieder in den Start/Zielbereich. Der Vorsprung ist mindestens gleich geblieben. Gegen Ende der zweiten Runde geht Hersel nach vorne. Aber statt Hilfe gibt es eine Attacke, die wir aber schnell kontern können. Auf der dritten Runde dürfen wir dann wieder die Arbeit machen. Die Runde ist von Profil zwar einfach, hat aber viele harte Kurven, danach muss immer wieder heftig angetreten werden. Nicht gerade erleichtert wird das Radfahren durch die Überrundungen die seit der 2. Runde anstehen, durch die vielen Spaziergänger die teilweise unvorsichtig und teilweise mit Absicht in den Weg laufen und durch die vielen freilaufenden Hunde. Insgesamt ist das Tempo etwas hoch für mich, aber wenn ich aus der Gruppe rausfliege muss ich alleine fahren. Dadurch würde ich viel Zeit verlieren, aber nur wenig Kraft sparen. Also dranbleiben und etwas überzocken. Notfalls muss ich dann halt beim Laufen büsen. Am Ende der Runde, als es Richtung Zuschauer geht, wieder die Attacke, trotzdem kommen wir gemeinsam in die Wechselzone. Helm und Brille wieder ab, Rad weg und möglichst schnell einen Runden Tritt finden. 40:22 min haben wir für die 22,5 Kilometer gebraucht (Schnitt 33,4 km/h). Der erste Kilometer ist ok, dann muss ich abreisen lassen. Hersel gibt Gas, Heubel bleibt erst dran, muss ihn dann aber auch laufen lassen. Ich bin immer noch flott unterwegs, laufe die letzten 2,5 Kilometer nur 2 Sekunden langsamer als am Anfang, aber die beiden anderen sind einfach stärker. Am Ende komme ich 39 sec hinter Hersel und 11 sec hinter Heubel auf Platz 3. Hinter mir passiert über 1 Minute nichts bevor Heimo Kiefer (Skills 04) der schon im Frühjahr beim Stockstädter Crossduathlon hinter mir ins Ziel kam. Damals konnte ich ihn allerdings erst auf den letzten 200 m abschütteln.
Nachdem ich die letzten beiden Wochen im Training nur schwere Beine hatte und besonders auf dem Rad nicht mehr vom Fleck kam, bin ich überglücklich mit diesem Ergebniss. Die beiden vor mir sind keine Unbekannten, und ich habe ja bis (fast) zum Schluss mitgehalten.
Auf jeden Fall hatte ich einen riesigen Spaß, nächstes Jahr werden wieder einige Duathlons auf dem Plan stehen.
4.12.06 21:48


HH Duo in Goldbach

"HH Duo der TSG Kleinostheim sorgt für doppelten Tagessieg"
So steht es auf der Homepage der Goldbacher. Gemeint sind damit Claudia Hille und ich, da wir heute in den 5. Lauf der Wintercrosslaufserie gewonnen haben.
Für mich war es aber heute ein ganz hartes Stück Arbeit.
Mit Krischanu Dey (FC Impuls Obertshausen) hatte ich einen hartnäckigen Verfolger bis ins Ziel. Nach 2 Kilometern wäre er mir schon fast weggelaufen, doch ich konnte immer wieder kontern, dann probierte ich es, aber auch er kam immer wieder zurück. Erst auf dem langen Bergabstück konnte ich ein paar Sekunden zwischen uns bringen (Kilometer 8 in 2:58 min!)
Die Zeit von 35:00 kann sich durchaus sehen lassen, war ja alles andere als eine gute Vorbereitung.
Die Beine waren heute sehr locker, aber mein Magen hatte keine große Lust auf Laufen. Aber selber schuld.
Gestern gab es aufgrund unseres "30 jähriges" ein Klassentreffen. Ich fand es richtig super, so viel gelacht habe ich lange nicht mehr. An unserer alten Wirkungsstätte, der Grundschule Wenigumstadt hatten wir uns getroffen und waren dann in die "Höf" gelaufen. Dort wurde es dann ziemlich spät und feucht fröhlich. Erst gegen 2 Uhr ging es wieder quer durch den Wald zurück. Über meinen "Getränkekonsum" sage ich diesmal lieber nichts, sonst muss ich mir wieder so viele Sprüche anhören. Prost!
Im September gehts dann auf "Klassenfahrt", ich freu mich schon!
11.12.06 00:32


Gestern ging es vor der Weihnachtspause ein letztes Mal nach Goldbach.
Viel hatte ich mir vorgenommen, ich wollte mir die Serienbestzeit zurückholen (34:46) zurückholen.
Schon vor dem Start war klar dass es schwer werden würde heute den Sieg und damit den Rekord zu holen. Eine ganze Gruppe von Spiridon-Läufern war angereist und auch der Inhaber des Rekords Jan Diekow war wieder da. Trotz des recht flotten Halbmarathons am Vortag zusammen mit Edgar und Markus fühlte ich mich locker.
Wir machten ordentlich Tempo, wir wollten alle eine gute Zeit zum Abschluss. Erst ging ich mit Jan mit, dann nach knapp 4 km musste ich abreissen lassen und auch Joachim Oechsner kam von hinten und überholte problemlos. Bei mir war schon der Akku leer. Ich versuchte mich so schnell wie möglich ins Ziel zu retten und auf Joachim möglichst wenig Zeit zu verlieren. Krischanu Dey machte von hinten Druck, was allerdings gut für mich war. Mit einer schwachen 35:21 erreichte ich schließlich die Edelweiskapelle. Der Hammer waren aber die Zeiten von Oechsner (34:34) und Diekow (34:43) jetzt wird es in der Top 5 noch mal richtig spannend.

Am Nachmittag ging es dann zum "Straftraining": 1 Std MTB.
Nein, im Ernst: Schön die Beine locker gefahren und mich von oben bis unten eingesaut.
18.12.06 14:00





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