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Gemütlicher Abend mit Kerzenschein

Der gemütliche Abend vor dem Aschaffenburger Halbmarathon war geplant, der Kerzenschein eigentlich nicht. Ich saß noch vor dem Computer, dann ein lauter Schlag, Licht aus, Computer aus. Nicht nur bei mir, sondern im halben Ort. Da bin ich dann halt gleich ins Bett.
Die letzte Woche lief es richtig gut. Schon der 35er passte, die 17x400 hätte ich sogar schneller als die 35:51 laufen können, aber bei den ersten 10x 200m war ich sehr vorsichtig. Unseren Donnerstags-Schönbusch-Lauf hab ich auch mal wieder gewonnnen, ich glaube die 15:34 waren sogar Bestzeit.
Da kann es natürlich für Aschaffenburg nur eine Devise geben: Vollgas!
1.10.06 07:03


Aschaffenburger Halbmarathon

Ideales Wetter war heute morgen beim Start. Direkt nach dem Start setzt sich Carsten Wenzek von Hanau Rodenbach schon ab. Aber dass er nicht zu schlagen ist wusste ich schon vorher. Also versuchte ich schnell mein Tempo zu finden und immer mal wieder auf die Unterfranken-Wertung zu schielen. Wir liefen lange in einer 5er Gruppe, bis ich mich nach 6 Kilometern etwas absetzten konnte. Bei Kilometer 10 (34:25min) hatte ich immerhin schon 16 Sekunden auf meine Verfolger. Peter hielt mir auf dem Fahrrad schön den Weg frei, denn schon jetzt kamen die ersten Überrundungen. Doch auf der 3. Runde ging ihm plötzlich die Luft aus. Naja, er hätte sicher noch durchgehalten, aber der Reifen machte nicht mehr mit. Durch die immer dichter werdenden Mitläufer musste ich mich dann alleine durchkämpfen, was ohne Rufen teilweise kaum möglich war. Durch das Rufen und Fluchen hatte ich bei Kilometer 14 plötzlich Luftprobleme, mir wurde richtig schlecht. Bis dahin waren alle Kilometer sicher unter 3:30, jetzt plötzlich 3:48min. Ich war froh als ich wieder eine Runde hinter mir hatte und Peter mittlerweile seinen Schlauch erneuert hatte. Die Zeiten gingen sofort wieder nach oben. Bis Kilometer 16 hatte ich wirklich ein gutes Gefühl, plötzlich rauscht ein ICE an mir vorbei. So hab ich mich zumindest gefühlt. Ich hatte gerade den letzten Kilometer mit 3:27 gestoppt, trotzdem zogen Roland Krefter, Frank Zimmer und ein Läufer von Spiridon problemlos vorbei. Mit einem Schlag war ich nur noch 5. Ein paar Hundert Meter blieb ich dran, dann war es vorbei. Ich lief zwar die letzten 4 km unter 14 Minuten, aber verlor trotzdem noch 40 sec.
Am Ende stand dann der 5. Platz und wie angekündigt eine neue Bestzeit. Und das war das wichtigste Heute. 1:13:39 Std.
Und bei den Unterfränkischen Meisterschaften durfte ich dann noch 2 Mal aufs Podest: In der Einzelwertung blieb der Vizetitel hinter Roland, in der Mannschaftswertung holten wir mit Roger Uhl und Andreas Schiffner souverän den Titel.

Und auch die der Rest passt ja dieses Wochenende.
Der FCN ist wieder Tabellenführer, zumindest bis heute abend.
Und Schumi hat endlich diesen lästigen Alonso überholt.
1.10.06 16:30


Endspurt Richtung Frankfurt

Momentan bin ich mitten drin in den beiden härtesten Wochen der Marathonvorbereitung. Die letzte Woche lief perfekt. Ohne Probleme 149km abgespult. Vor allem der lange Lauf mit der 2.längsten EBS war wohl einer meiner Besten bisher. Zusammen mit Roger ging es am Main entlang. Eigentlich viel zu schnell hatten wir schon vor der EBS einen Schnitt von 4:09 min/km. Dann legte ich los was ging. Ohne bis an den Anschlag zu gehen konnte ich einen Schnitt von 3:45 min/km laufen. Jetzt werde ich die 15 EBS am Wochenende wohl auch noch rumbekommen, dann hab ich es eh geschafft.
Momentan fühl ich mich allerdings etwas schlaff, liegt aber sicher nur an den vielen Kilometern. Frankfurt kann kommen.
12.10.06 13:34


Freitag der 13.?

Ich sitze auf meinem Rad, fahre Richtung Arbeit. Nicht mal 3 Kilometer hab ich hinter mir, da fängt es an zu regnen. Ganz langsam, dann immer stärker. Bis Hösbach bin ich bis auf die Knochen nass. Mit mir auch die Wechselklamotten. Zum Glück hab ich im Spind nach einiges rumfliegen. Auf dem Weg in den Keller zieht es mir auf den gefliesten Stufen die Beine weg. Die letzten 3 Stufen geht es im Sturzflug runter. Ich kann mich gut abfangen, aber verdrehe mir den Hals.
Das Arbeiten, der Lauf in der Mittagspause und die Heimfahrt mit dem steifen Hals sind mir eigentlich schon genug, aber als mir in Nilkheim auch noch die Lampe an meinem Rad ausgeht und ich die letzten 7 Kilometer im Dunkeln fahren muss, glaub ich doch so langsam an Freitag den 13.
13.10.06 22:44


Langer Lauf

Gestern nach dem Arbeiten machte ich mich auf zum langen Lauf. Mit 15 Kilometern stand 2 Wochen vor dem Frankfurt Marathon die längste Endbeschleunigung an.
Erstmal ging es Richtung Schönbusch. Nachdem ich mich seit Mittwoch etwas kaputt fühlte hatte ich mir vorgenommen heute etwas langsamer anzulaufen um die EBS sauber durch zubekommen. Immerhin standen schon vor dem Start 106 Wochenkilometer im Trainingstagebuch (Montag-Freitag).
Nach der Schönbuschrunde bog ich nach Stockstadt ab. Am Waldschwimmbad dann endlich Kilometer 20. Der Schnitt hatte sich bei knapp über 4:30 eingependelt. Über 4:07 min/km und 3:59 min/km hab ich mein Tempo gefunden. Zwischen 3:46 und 3:51 verliefen die Kilometer ziemlich gleichmäsig und ohne Probleme.
15.10.06 11:11


15 km Supertest

Wie bei allen "Greifern" die für Frankfurt trainieren stand gestern auch bei mir der 15 km Test auf dem Programm.
Auf der ziemlich welligen Wendepunktstrecke zwischen Hösbach und Laufach machte ich mich in der Mittagspause auf den Weg. Der Hinweg war trotz leichtem Gegenwind in einem 3:45er Schnitt genau im Plan, auf dem Heimweg rutschte der Schnitt noch auf 3:44, obwohl ich immer wieder etwas Gas rausnahm. Am Ende stand eine 56:01min. Wie schon beim 35 Kilometerlauf am Wochenende fühlte ich mich die ganze Zeit sehr locker.
Wahnsinn wie problemlos ich im Moment alle Vorgaben erfüllen kann. Ich bin mir sicher dass ich in der besten Form bin, die ich je hatte. Und Frankfurt wird der Hammer!
(Immer positiv rangehen!)
17.10.06 13:48


Tempogefühl?

Gerade komme ich zurück vom 3x2000m Tempogefühlslauf.
Der erste 15sec zu langsam, der zweite 15 sec zu schnell, zum Schluss noch eine Punktlandung. Naja, das war noch nichts gescheites.

Hier in Hösbach ist das Chaos ausgebrochen. Die A3 ist gesperrt. Heute vormittag ist bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe explodiert. Gut eine Stunde vorher bin ich noch über die Brücke gefahren, wo es jetzt den Baggerfahrer erwischt hat.
23.10.06 13:45


Sub 2:40

Es ist vollbracht. Endlich unter 2:40 Std. Da bin ich dem Rauswurf aus dem Greif Club den Peter mir angekündigt hatte noch mal entgangen.
Ideal waren die Bedingungen ja nicht gerade, der Wind war schon ziemlich heftig. Die Temperaturen hätten durchaus etwas niedriger sein können, aber das fand ich nicht so schlimm.
Das Tempo war von anfang an sehr wechselhaft, einen richtig guten Rythmus fand ich nicht. Aber locker habe ich michgefühlt. Verglichen mit meinen letzten Marathons in Würzburg und Berlin wo schon kurz nach der Hälfte der Ofen aus war hatte ich diesmal keine Muskulären Probleme.
Nach 25 Kilometern dachte ich zwar alles wäre vorbei. Schmerzen wie ich sie noch nie bei einem Lauf hatte. Stiche in beiden Seiten, die Luft blieb mir weg. Gerade hatte ich eine super Gruppe gefunden. Ich dachte schon an Blinddarm, so extrem waren die Schmerzen. Ich wusste genau wenn ich jetzt stehen bleibe kann ich das Rennen abhaken. Ich hängte mich also hinten in die Gruppe, atmete tief und nach 1,5 Kilometern waren alles wieder so als hätte ich nie Probleme gehabt. Komisch, sowas kannte ich noch nicht.
Nach 32 Kilometer dann so langsam etwas Müdigkeit, immer schwerer lässt sich der Schnitt halten. Irendwann hab ich dann angefangen zu rechnen. Wie schnell muss ich laufen um unter 2:40 zu bleiben? Irgendwie hab ich es geschafft. Zum Schluss war es ein heftiger Kampf. Aber der Kopf gibt immer vor dem Körper auf. Und der Kopf hat gepasst. Alleine schon der Wind oder die Seitenstiche hätten mich in einem anderen Rennen vielleicht ganz rausgebracht.
2:39:37 Std stehen jetzt an und warten auf die nächste Verbesserung.
31.10.06 13:51





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