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Das geht ja gut los...

Am Donnerstag war ich noch in Friedrichshafen auf der Eurobike. Auf dem Weg am nächsten Tag Richtung Oberstdorf plötzlich Rauch im Auto. Der ADAC meint der Heizkühler ist defekt und entdeckt auch noch ein paar Marderbisse.
Mit alle 20 km Wassernachfüllen komme ich dann doch noch nach Oberstdorf.
Dort hole ich Rainer vom Bahnhof ab und wir gehen zur Akkreditierung, beziehen unser Zimmer und ab ins Bett.
4.9.06 19:32


Erste Etappe Oberstdorf - Steeg

Zum warm werden sind es heute erstmal 28,9 Kilometer und knapp 1500 Höhenmeter.
Der Start ist erst um 11.30 Uhr, wir haben also Zeit um gemütlich zu Frühstücken und die Taschen abzugeben. Alles Gepäck für die Woche in eine Tasche.. Da muss ich doch noch mal aussortieren. Dann noch schnell das Auto in die Werkstatt.

Der Lauf ist bis zum Ortsende neutralisiert, dann gehts endlich richtig los. Wir tasten uns nach vorsichtigem Beginn nach vorne. Nach der 1. Verpflegung an der Materierialbahn der Kemptner Hütte laufen wir längere Zeit alleine. Dann gehts richtig los mit der Steigung. 1:35 Std bis zur Kemptner Hütte, langsam laufen wir zu den 4., Dr. Thomas Miksch mit Partner auf. Bis zum Mädelejoch schließen wir zu den anderen auf, abgesehen von den Italienern, die schon letztes Jahr gewannen. Dann 3 Kilometer mit 600 Hm runter! Wir haben keine Chance, die laufen uns locker alle weg. Wie die Irren!
Nach Holzgau geht es wieder auf Forststraßen und Asphalt, dann wieder über Wiesen. Wir kämpfen uns wieder auf Platz 4 vor. Und den halten wir auch bis ins Ziel.
Ein Auftakt nach Maß!

Abends dann Pasta Party, Siegerehrung, Bilder des Tages, Video des Tages, alles in allem eine tolle Veranstaltung.
4.9.06 19:43


2. Etappe Steeg - St. Anton

'Ich fühl mich super. War gestern was?
Diesmal 28,5 Kilometer, teilweise auf einer Alternativstrecke wegen verschneiter Wege. 1750 Hm.
Am langen Asphlatanstiege gehen wir erstmal in Führung, aber die Top 10 von gestern ist komplett zusammen.
Berghoch läuft es wieder super. Bis zum Kaiserjochhaus (2319m) liegen wir auf Platz 3.
Dann wieder unsere Schwäche, bergab.
Oftmals matschig, dann wieder felsig. Am Valfagerjoch dann Schnee bis zu den Knien. Das saugt Kraft! Dann die Hölle: Über ein Geröllfeld geht es senkrecht runter. Hier stürze ich auch und reisse mir die linke Hüfte auf. Hier würde ich nichtmal mit Skiern runterfahren!
Zum Abschluss nochmal 1000 hm runter auf knapp 6 Kilometern.
Diesmal landen wir auf Platz 5.
Unserem heimlichen Ziel Top 5 sind wir damit wieder einen klitzekleinen Schritt näher gekommen.
Da der Start schon um 8:00 Uhr war haben wir Mittags schon Feierabend. Wir gehen in die Sauna und suchen dann ein Internetcafe, vergeblich.
4.9.06 19:44


3. Etappe St. Anton - Ischgl

Heute komme ich endlich mal ins Internet.
Die Berichte der beiden ersten Etappen habe ich gerade getippt, jetzt gehts ab zur Siegerehrung und zum Briefing für morgen, deshalb der Bericht von heute erst morgen ;-)

Nur ganz kurz, unsern Top 5 Platz haben wir als Tages 6. gehalten.
37,5 Kilometer mit 2300 Höhenmeter waren die bisher härtest Etappe, aber morgen kommt ein weiterer Höhenpunkt.
Ein 42, 195 Kilometer, 2400 Höhenmeter. Ich freu mich. Ehrlich!
4.9.06 19:56


3. Etappe St. Anton - Ischgl

So, heute der Bericht der 3. Etappe.
Wie immer ging es um Punkt 8:00 Uhr los.
Den ersten Anstieg laufen die führenden Teams zusammen. Bis auf die Italiener und das erste Mastersteam. Die sind mal wieder vorne. Das ist eine andere Liga. über Forststrassen und einen kurzen Steig geht es bis zur ersten Verpfelgung an der Darmstädter Hütte. Auf den 11,7 Kilometern legen wir 1130 Höhenmeter zurück. Nach kurzer Nahrungsaufnahme geht es jetzt über Trails und BLockgelände weiter. Etwas überraschend können wir hier noch gut mithalten. Dann eines der Highlights: Zum Kuchenjoch geht es über eine Seilversicherung. Dort wo sich die Wanderer einhaken ziehen wir uns mit unseren Sportschlappen nach oben. In nur 1,6 km machen wir so 400 Höhenmeter.
Dann der erste Abstieg. 1000 m runter in knapp 4 Kilometern. Hier werden wir wieder aml überrollt. Die 5 + 7 Platzierten rasen an uns vorbei.
Dann gehts zum zweiten Gipfel des Tages. Wir haben Schwierigkeiten auf dem Weg zum 2700 m hohen Schafbichljoch überhaupt den Weg zu erkennen. Von einer gelben Fahne zur nächsten suchen wir uns den Aufsiteg zusammen.
Mitten im Abstieg gibt es an der Friedrichshafener Hütte ncohmals was zu essen.
Auf dem Weg nach unten verlieren wir einen weitern Platz.
Die Strasse geht in langen Serpentinen uns Ort nach unten. Doch wir sind ja keine Strassenläufer. In direktem Weg geht es die Falllinie nach unten.
Dann kommt endlich mal wieder was für uns: Die letzten 6 Kilometer sind flach. Ich behalten den Rucksack, den wir eigentlich alle 25 Minuten wechseln auf und Rainer macht Tempo. Er hat sich von seiner kurzen Schwächeperiode erholt und haut ordentlich an. Als die 6. vor uns auftauchen gibt es kein Halten mehr. Sie werden überrollt und bis ins Ziel schenken wir ihnen noch 3 Minuten ein.
Als 6. laufen wir ein, auf unsere härtesten Verfolger im Kampf um Platz 5 haben wir eine Minuten verloren. Aber noch sind wir gut im Rennen um die Top 5
5.9.06 17:59


4. Etappe Marathon von Ischgl nach Scouls (I)

42,195 Meter, 2234 Höhenmeter. Soweit die Zahlen der 4 Etappe.
Nach der ersten Pastaparty mit Siegerehrung in Steeg waren wir auf dem Weg in unsere Pension. Mit Platz 4 hatten wir einen super Auftakt gehabt aber das Podest um 1:30 min verpasst. Da hab ich zu Rainer gesagt: "Einmal möchte ich dort auf der Bühne stehen."
Wir dachten die 2. Etappe würde uns entgegenkommen, aber durch die schwierigen Bergabstücke hatten wir dort keine Chance. Bei der 3. Etappe war uns schon nach dem Blick ins Trailbook klar, das es auch hier nicht klappt.
Vielleicht ja heute bei der Königsetappe?
Von den Auf- und Abstiegen nicht ganz so anspruchsvoll wie die letzten Tage aber mit dem Fimbergpass (2608m) und dem Fuorcla Campatsch (2730) wieder zwei Kracher.
In der Besprechung gestern hörten wir, die Etappe sei eher was für Läufer, nicht nur für Kletterer.
Wir verschwendeten also keine Zeit und gaben schon am ersten Anstieg mächtig Gas. Die Mitstreiter um Platz 5 in der Gesamtwertung hielten sich zurück, vor dem Marathon hatte alle mächtig Respekt. Wir wussten wenn wir eine Chance haben wollten mussten wir uns auf den ersten 13 Kilometern absetzen. Bis zur ersten Verpflegung an der Heidelberger Hütte waren es nur 900 Höhenmeter und nur Asphalt und Forstwege. Auf einem Bergabstück schlossen wir zu Michael Sommer und Josef Wachter auf. Zusammen erreichten wir die Verpflegung und machten uns auf dem Weg zum Firmbergpass. Der folgende Steig war mit gerade mal 300 Hm auf 3 Kilometern auch noch sehr harmlos.
Von 2608 m ging es wieder hinunter nach Farola (1860m). Unsere Mitstreiter, in der Gesamtwertung auf Platz 2, liesen es bergab lockerer angehen, das hies für uns, wir kommen gerade so mit.
Nach einem kurzen Flachstück dann der Aufstieg auf 2730 Meter. Kurzzeitig sogar im Schatten, mittlerweile hatte es 28°C, dann wieder quer durch felsiges Gelände. Der Blick nach hinten zeigte nichts Gutes: Von hinten kam ein Team gerade zu angeschossen. Das konnte nur Puma 3 sein, das heisst für uns wieder maximal Platz 4.
Die führenden Italiener schon lange ausser Sichtweite, Sommer/Neuhauser bergab viel stärker und von hinten das nächste Team. Als sie vorbeigingen die überraschung: Es waren Dr. Thomas Miksch und Stefan Zäh, die Führenden in der Masterswertung (zusammen über 80 Jahre) Sie waren an den Führenden drangewesen, haben sich aber dann verlaufen und viel Zeit eingebüst. Rainer ist mit einem Schlag wieder voll motiviert und hängt sich an die beiden dran.
Nach 31 Kilometern haben wir den Furcola Campatsch erklommen. Jetzt geht es 11 Kilometer bergab Wir versuchen verzweifelt dran zu bleiben. Plötzlich sind alle Markierungen weg, wir haben uns verlaufen. Unten sehen wir einen Skilift mit einer grossen Karte. Wir sind viel zu weit links. Bis wir wieder auf dem richtigen Weg sind haben wir ungefähr einen Umweg von 1 Kilometer und einige Höhenmeter. Jetzt erst recht! Die letzten 6 Kilometer dürfen wir uns schon mal für morgen merken: Hier wird der Bergsprint stattfinden. Ewig zieht sich der Absteig hin, aber von hinten keine Gefahr. Miksch/Zäh setzen sich ab. Wir beschliesen wenn von hinten niemand mehr kommt zu viert gemeinsam über die Ziellinie zu laufen. Die letzten 2 Kilometer geht es über Kopfsteinpflaster hinein nach Scoul.
Endlich, nach 4:34 Std laufen wir Hand in Hand über die Zielline, 2. Platz in der Männerwertung.
Die nächsten die kommen sind 7. + 8. in der Gesamtwertung. Bis unsre direkten Verfolger kommen dauert es ziemlich lange.
Wir schieben uns bis auf Platz 3 Gesamt nach vorne!
Allerdings sind zwischen 3 und 5 nicht mal 3 Minuten. Jetzt müssen wir abwarten, wie wir auf den nächsen Etappen zurecht kommen, aber unser Ziel Top fünf können wir fast nicht mehr verlieren.

Heute haben wir richtig ausgeschlafen, der Start zum Bergsprint ist erst um 16:00 Uhr.
In 30 sec Abständen wird gestartet. Wir dürfen also ziemlich am Schluss ran.

Die Pastaparty mitSiegerehrung finden dann oben auf dem Berg satt.

Ganz nebenbei haben wir heute damit auch unser drittes Land erreicht, die Schweiz. Ausserdem sind sowohl bei Kilometern als auch Höhenmeter die Hälfte geschafft.
5.9.06 18:04


Bergsprint nach Motta Naluns

Heute war praktisch ein Ruhetag. Schön ausschlafen, relaxen. Wir haben es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht und haben ein bisschen gelesen.
Um 15:00 Uhr war dann einchecken.
Im 30 sec Abstand starten dann die Teams dann aus Scoul zur Motta Naluns (2139m)
Auf den 6,19 Kilometern waren 870 hm zu überwinden und erstmals galt die 2 Minuten-Regel nicht, d.h. die Teams mussten nicht zusammenlaufen, jeder konnte sein Tempo gehen. Für den Tagessieg zählten beide Zeiten zusammen, für die Gesamtwertung allerdings die langsamere Zeit.
Ich machte von anfang an richtig Tempo, mal sehen was geht.
Erst Kopfsteinpflaster, dann ein ewiger Schotterweg, dann über eine schräg seitlich abfallende Wiese. Nach der Hälfte dachte ich schon ich komme nicht mehr oben an.
Zum Glück konnte ich immer wieder einige Läufer überholen.
Endlich, die Seilbahn kam in Sicht und der Zielbogen. Sven, der Sprecher der übrigens aus Großkrotzenburg kommt, kündigte mich schon an und erzählte was von eventueller Bestzeit.
Tatsächlich, im Ziel hatte ich erstmal die schnellste Zeit, sogar schneller als die beste Zeit des letzten Jahres. Die besten Teams kamen noch, aber niemand kam mehr an meine Zeit heran! Sieg!
Rainer verlor knapp 7 Minuten, das bedeutete dann sogar den Tagessieg für das LOWA Team!
Mit 42:42 min konnte ich den Streckenrekord um knapp eine Minute verbessern und war 50 sec. schneller als der 2.Platzierte Stephan Tassani-Prell, immerhin einer der besten Bergläufer Deutschlands.
8.9.06 18:16


6. Etappe Scoul - Mals

Nach dem wir gestern richtig ausschlafen konnten, mussten wir heute umso früher raus. Da ein Gewitter angekündigt war wollte der Veranstalter alle Teilnehmer so früh wie möglich im Ziel haben. Für uns bedeutete das 7:00 Uhr Startschuss.

Diesmal waren 37 Kilometer mit 1332 hm zu absolvieren. Also sozusagen eine Flachetappe wie gemacht für uns.

Die ersten 6,3 Kilometer waren fast flach und wir setzten uns langsam ab. Hinter den Führenden in der Männerwertung und der Masterswertung liefen wir auf Platz 3.
Die erste Verpflegung nach 13 Kilometern, nach 18 Kilometern dann die letzte Grenüberschreitung: Wir waren in Italien.
Über eine in den Fels gehauene Galerie ging es weiter, wunderschön.
Vor uns immer noch Dr. Thomas Miksch und sein Partner zu sehen. Das motivierte uns zusätzlich.
Nach der 2. Verpflegung an der Plantapatsch Hütte ging es abwärts, 12 Kilometer, 1100 hm, davon die letzten 5 Kilometer auf Asphalt. Wir lassen es richtig krachen und es lohnt sich:
Platz 2 bei den Männern, zum 3. Mal hintereinander auf dem Podest.
Und das Beste: Im Kampf um Platz 3 in der Gesamtwertung haben wir 6 Minuten gegenüber dem Oberstdorfer Team gut gemacht, das bedeutet wir gehen mit 7 Minuten auf die letzten beiden Etappen.
Allerdings wartet mit der Rappenscharte (3017m) morgen der höchste Punkt. Und wenn im Trailbook steht: Wegloses Gelände gedeutet das für uns nichts Gutes.
8.9.06 18:25


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