* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt



Tobi's Weblog XStat-HPtools

* mehr
     Wettkämpfe 2006
     Wettkämpfe 2005
     Berichte
     sportliche Ziele
     Erfolge 2004

* Links
     Blogs
    
     Rainer
     Edgar
     Mario
    
     Sonstiges
    
     Meine Homepage
     Mein Verein
     Meine Arbeit
     Mein Trainer






BGL 1. Etappe

Am Freitagabend war es endlich so weit: Um 18 Uhr startete in Hanau der 22. Brüder-Grimm-Lauf. Zusammen mit Reimund Klitz (Sieger 2000, 2001 und 2003) Thorsten Moch (Sieger 2004) und knapp 500 weiteren Läuferinnen und Läufern machte ich mich auf den Weg zum ersten Etappenziel in Niederrodenbach. Zum Eingewöhnen ging es erstmal über 14,5 flache Kilometer. Vorneweg Alff Jörg, allerdings mit einem großen „E“ auf dem Rücken, dass ihn als Einzeletappenläufer markierte. Dahinter bildete sich eine große Gruppe von ca. 12 Läufern, die sich nach und nach verkleinerte. Bis Kilometer 11 ging es aber im gleichmäßigen Tempo noch recht locker zu. Dann kamen die ersten Attacken, das Rennen wurde schneller. Auf den letzten 2000m artete das ganze in ein Art Ausscheidungsrennen aus, das Frank Scharnweber knapp für sich entscheiden konnte.
Hochzufrieden war ich mit meiner Leistung. Ich wollte heute möglichst wenig Zeit verlieren, da ich auf meine Bergqualitäten in den nächsten beiden Tagen hoffte.


1 .Etappe Hanau – Rodenbach 14,5 km

1. Alff, Jörg 1964 Gerolsteiner LGV 52:05 1.M40 „E“
2. Scharnweber, Frank 1964 SGA Yetis 53:24 2.M40
3. Hegmann, Tobias 1976 TSG Kleinostheim 53:26 1.M30
4. Klitz, Reimund 1955 SGA Yetis 53:36 1.M50
5. Stephan, Frank 1968 LG Offenbach 53:42 2.M30
6. Kuttich, Björn 1986 Offenbacher LC 53:42 1.M20
7. Moch, Torsten 1969 SGA Yetis 55:18 3.M30
8. Selle, Ralf 1970 LG Brechen 55:33 4.M30
9. Grupp, Michael 1961 TSV Berkersheim 55:41 3.M40
10.Baudek, Gerald 1966 Passtschon 98 55:44 4.M40
13.6.06 07:48


BGL 2. Etappe

Nach dem erfolgreichen WM Auftakt der Deutschen Kicker und einem leckeren Abendessen folgte eine unruhige Nacht in der Turnhalle in Rodenbach. Ein bisschen Kopfweh und schon die erste Blase am linken Fußballen sorgten nicht gerade für Euphorie vor dem Start nach Neuenhasslau, mit 14 Kilometern der kürzesten Etappe.
Die Erstplatzierten der gestrigen Etappe bildeten recht schnell wieder eine Spitzengruppe aus der allerdings schon recht bald Reimund Klitz, mit bisher 3 Siegen der erfolgreichste Grimm-Läufer, herauslief. Ich lief erstmal mein Tempo weiter und konnte am ersten Anstieg wieder aufschließen. Danach zerfiel die Gruppe und ich konnte mich etwas absetzen. Ich versuchte die Berge gleichmäßig zu laufen und im Flachen das Tempo hoch zu halten. Die letzten 3 Kilometer ging es dann bergab aus dem Wald heraus und danach flach Richtung Neuenhasslau. Der Rückstand der Verfolger blieb konstant und so konnte ich relativ locker meinen ersten Etappensieg feiern und auch die Gesamtführung übernehmen.

2. Etappe Rodenbach - Neuenhasslau 14 km

1. Hegmann, Tobias 1976 TSG Kleinostheim 48:35 1. M30
2. Scharnweber, Frank 1964 SGA Yetis 49:08 1.M40
3. Klitz, Reimund 1955 SGA Yetis 49:34 1.M50
4. Moch, Torsten 1969 SGA Yetis 49:38 2.M30
5. Stephan, Frank 1968 LG Offenbach 49:58 3.M30
6. Kuttich, Björn 1986 Offenbacher LC 50:00 1.M20
7. Selle, Ralf 1970 LG Brechen 50:47 4.M30
8. Baudek, Gerald 1966 Passtschon 98 50:56 2.M40
9. Grupp, Michael 1961 TSV Berkersheim 51:09 3.M40
10.Maith, Thomas 1963 LG Offenbach 51:44 4.M40
13.6.06 07:49


BGL 3. Etappe

Nach dem Mittagessen und einer kleinen Einkaufstour (ich hab mich mit Blasenpflastern eingedeckt, mittlerweile hab ich auch rechts am Ballen und der Ferse eine) stand um 16:30 die zweite Etappe für den heutigen Samstag an. Die Sonne brannte ohne Erbarmen. Über jeden Meter Schatten waren wir froh. Die gut 16 Kilometer bis nach Gelnhausen waren aber überwiegend durch freies Feld zu laufen. Nach einigen Tempoverschärfungen war es fast eine Wiederholung der letzten Etappe: Erneut Reimund konnte sich leicht absetzen, ich schloss am Berg auf und konnte ohne Tempoverschärfung vorbeigehen. An jeder der zahlreichen Verpflegungsstationen nahm ich zwei Becher Wasser, einen über den Kopf, einen zum Trinken. Der Führungsradfahrer informierte mich ständig über meinen Vorsprung. Die Verfolger waren sich scheinbar nicht richtig einig, denn der Abstand schwankte zwischen 15 und 30 sec. Auf einem langen Bergabstück nach Gelnhausen ließ ich es dann locker rollen und mein Vorsprung schwand erstmals wieder unter 15 sec. Ich zog wieder an und machte die letzten 3 Kilometer Druck und konnte so einen zweiten Teilerfolg erzielen und meine Gesamtführung ausbauen. Mittlerweile konnte sich in der Gesamtwertung mit Frank Scharnweber, Reimund Klitz und mir ein Trio absetzen und es kristallisierte sich heraus dass sich wohl einer von uns in die Siegerliste eintragen könnte. Mit jetzt 52 sec Vorsprung wurde ich zum Gejagten der SGA Yetis, die mit Platz 2, 3 und 5 die unangefochtene Nummer 1 der Teamwertung waren und nach 4 Gesamtsiegen (3x Klitz, 1x Moch) in den letzten 5 Jahren sich von mir natürlich ungern die Butter vom Brot nehmen lassen wollten.


3. Etappe Neuenhasslau - Gelnhausen 16,5km

1.Hegmann, Tobias 1976 TSG Kleinostheim 57:05 1.M30
2.Scharnweber, Frank 1964 SGA Yetis 57:26 1.M40
3. Klitz, Reimund 1955 SGA Yetis 58:12 1.M50
4. Stephan, Frank 1968 LG Offenbach 58:39 2.M30
5. Grupp, Michael 1961 TSV Berkersheim 58:40 2.M40
6. Kuttich, Björn 1986 Offenbacher LC 58:43 1.M20
7. Baudek, Gerald 1966 Passtschon 98 59:11 3.M40
8. Maith, Thomas 1963 LG Offenbach 59:55 4.M40
9. Mirtschin, Riccardo 1971 TV Lieblos 1:00:00 3.M30
10.Moch, Torsten 1969 SGA Yetis 1:00:11 4.M30
13.6.06 07:49


BGL 4. Etappe

Die Königsetappe, da waren sich alle einig.
Gestern abend hatten wir uns bei der großen Nudelparty gestärkt und in der Halle hatten wir uns diesmal eine dicke Matte gesichert und so ging ich gut ausgeschlafen Richtung Start. Die Füße waren mit Pflastern abgeklebt und dick mit Vaseline eingecremt. Am Untermarkt in Gelnhausen fiel der Startschuss für die 17,5 Kilometer nach Wächtersbach.
8 Kilometer Anstieg, 1000 m Gefälle, dann wieder nach oben und kurz vor Kilometer 12 die Rampe zu den „4 Fichten“. Schon auf dem Streckenprofil sah diese Etappe respekteinflössend aus. Dass mittlerweile alle leicht mitgenommen waren konnte man am recht moderaten Anfangstempo erkennen. Ein Einzeletappenläufer lief die ersten 3 Kilometer vor uns her. Auf seine Frage ob das Tempo so ok wäre konnte ich mir die Antwort „Für einen Einzeletappenläufer ein bisschen langsam“ gerade noch verkneifen. Er meinte es ja nur gut mit uns und wollte uns halt ein bisschen ziehen. Er zog dann weg und bei uns wechselte die Führung mehrmals. Mal war Reimund vorne, dann zogen am Berg Torsten und ich vorbei, bergab wurden wir wieder eingeholt usw. Nach den „4 Fichten“ folgte das 5 Kilometer lange Bergabstück nach Wächtersbach. Hier attackierte Torsten Moch von den Yetis, der Sieger des Jahres 2004, der bis dahin „nur“ auf Platz 6 der Gesamtwertung lag. Im festen Glauben es wäre Frank Scharnweber, der Gesamtzweite schoss ich hinterher. Anscheinend war der Sauerstoff doch schon etwas knapp bei mir. Wir stürzten also den Berg hinunter, 2:57 min/km, dann 3:14 min/km. Meine Blase ging auf, ich hatte das Gefühl aus meinem Schuh würden Flammen steigen. Endlich, die Ortsgrenze, raus aus dem Wald. Den Etappenläufer waren wir wieder ziemlich aufgerückt, wir konnten zumindest den Streckensprecher hören als er dessen Zieleinlauf schilderte. Als wir ins Ziel kamen kündigte er uns auch als Gesamt 1. und 2. an. Er war also demselben Irrtum erlegen wie ich. Als dann fast eine Minute später Frank ins Ziel kam war die Überraschung groß. Ich wusste nicht so recht ob ich mich über den gewachsenen Vorsprung freuen, oder mich über die übergroße Kraftanstrengung ärgern sollte. Denn noch war ja die längste Etappe zu laufen, und das größtenteils in der prallen Sonne.

4. Etappe Gelnhausen - Wächtersbach 17,5 km

1.Kurth, Max 1976 1:03:34 1.M30 „E“
2.Moch, Torsten 1969 SGA Yetis 1:04:14 2.M30
3.Hegmann, Tobias 1976 TSG Kleinostheim 1:04:14 3.M30
4.Klitz, Reimund 1955 SGA Yetis 1:04:47 1.M50
5.Scharnweber, Frank 1964 SGA Yetis 1:05:11 1.M40
6.Grupp, Michael 1961 TSV Berkersheim 1:05:32 2.M40
7.Baudek, Gerald 1966 Passtschon 98 1:06:28 3.M40
8.Stephan, Frank 1968 LG Offenbach 1:06:44 4.M30
9.Selle, Ralf 1970 LG Brechen 1:07:37 5.M30
10.Mirtschin, Riccardo 1971 TV Lieblos 1:08:37 6.M30
13.6.06 07:50


BGL 5. Etappe

In Bad Orb, dem Startort der Schlussetappe angekommen gab es eine leckere Suppe. Danach versuchte ich so gut wie möglich zu regenerieren und zu entspannen. In der Turnhalle der Grundschule legte ich mich noch mal für 2 Stunden hin. Aber die Aufregung wuchs unaufhörlich. Viele sprachen mich an, wünschten mir Glück und motivierten mich. Zweimal bekam ich auch zufällig Gespräche mit, das Reimund für viele der Wunschkandidat war (Los, zeig es den Jungen noch mal!) Auch Frank hatte mit Sicherheit noch einiges vor heute. Die Spannung war zum greifen nahe. Aber die Stimmung unter den war stets Freundschaftlich und Fair. Vor den Etappen Händeschütteln und nach den Zieleinläufen Gratulationen.
Nachdem Jochen vom Runner’s Point Team, der uns die ganze Zeit als Sprecher begleitet hatte, den Zuschauern im Kurpark nochmals die aktuelle Gesamtwertung und die Favoriten vorgestellt hatte fiel pünktlich der letzte Startschuss und wir machten uns nach einer kleinen Runde durch Bad Orb auf Richtung Steinau. Noch mal ein heftiger, 4 Kilometer langer Anstieg bis zur ersten Verpflegung. Michael Grupp machte jetzt das Tempo. Er wollte die Chance nutzen und noch auf Platz 5 vorrücken. Danach ging es wieder nach unten. Das Tempo war nicht übermäßig hoch, was meinen Blasen sehr entgegenkam. Trotzdem war ich froh, als es endlich flach wurde. Wir waren alle platt. Zu Viert liefen wir vorneweg, Torsten Moch, Michael Grupp, Frank Scharnweber und ich. Kurz dahinter Reimund Klitz. Torsten und Michael hatten immer mal wieder ein paar Meter Vorsprung, dann schlossen wir wieder auf. Ein paar mal hatte ich auch das Gefühl Frank könnte nur unter Mühe folgen. Sollte ich noch mal attackieren? Aber ich war auch am Ende. Außerdem hatte ich ja 1:50 Min Vorsprung. Angreifen mussten ja eigentlich die anderen. Einfach dranbleiben. Das klappte bis Kilometer 14. Torsten und Michael gehen davon. Mir egal. 6 bzw. 8 Minuten Rückstand haben die beiden. Von Reimund kommt wohl auch kein Angriff mehr, er läuft im gleichen Abstand hinterher und müsste noch fast 3 Minuten aufholen. Auf den letzten 4,5 Kilometern konnte mir wohl nur noch Frank gefährlich werden. Und sein Attacke lies auch nicht mehr lange auf sich warten. Ich versuchte noch kurz dranzubleiben, hatte aber keine Chance. 4 Kilometer ins Ziel und 1:50 min Vorsprung. Der Abstand wächst erst langsam. Immer wieder schaue ich auf die Uhr. 12 sec. – 17 sec. - 22 sec. An jeder Kurve versuche ich die Zeit herauszustoppen. Ich fange an zu rechnen. Am liebsten würde ich umdrehen, weglaufen oder mich einfach ins Gras schmeißen. Wir kommen nach Steinau. Frank ist mittlerweile an Michael vorbei und im Ort verschwindet er aus meinem Sichtfeld. So weit kann es doch nicht mehr sein? Ich schleppe mich mehr, als dass ich laufe. „Letzter Kilometer“ ruft mir jemand zu. Ich höre Jochen , er moderiert im Ziel. Soweit ich ihn verstehe ist noch niemand auf dem Markplatz angekommen. Dann höre ich ihn: „Inoffizielle Siegerzeit 1:08:17“ Ich verstehe den Namen nicht. Torsten oder Frank? Für mich bedeutet das nach 1:10:07 Std ist der Vorsprung weg. Wieder wird jemand im Ziel begrüßt. „Jetzt läuft die Zeit gegen den Gesamtführenden, 1:50 Minuten hatte er vor der Etappe. Bei Kilometer 13 war er noch in der Spitzengruppe, das war unsere letzte Info. Jetzt wird es spannend.“ Ich kann jetzt jedes Wort hören. Michael wird jetzt begrüßt, ich biege um die Ecke und sehe das Ziel! Jochen sieht mich, rechnet kurz und ruft: „Hier kommt der Sieger des 22. Brüder Grimm Laufes über 82 Kilometer von Hanau nach Steinau. Tobias Hegmann von der TSG Kleinostheim. Sein Vorsprung wird reichen“
Ich reiße die Arme hoch, mein Kopf ist leer. „Hunger, Durst“ mehr kann ich nicht denken. Fast wäre ich gestürzt. Frank gratuliert mir: „Du hast es verdient, aber wenn ich gewusst hätte das du so fertig bist hätte ich vielleicht früher angegriffen“ Außer „Danke“ bringe ich nichts heraus. 3 Große McDonalds Becher mit Iso trinke ich fast auf Ex. 2 Bananen. Dann lege ich mich auf die Stufen des Brunnens auf dem Marktplatz und fange an zu heulen. Immer mehr kommen jetzt ins Ziel. Dauernd werde ich gefragt: „Hast du es geschafft?“ Auch Manni Scherer, mein Vereinskamerad von der TSG ist da. Mit einer super Schlussetappe schiebt er sich in der Gesamtwertung noch auf Platz 20. Die Freunde vom Bikerstammtisch gratulieren. Regina Blatz kommt. 31. in der Gesamtwertung und schnellste Frau. Langsam füllt sich der Marktplatz. Ich gehe duschen und zur Massage und freue mich auf die Siegerehrung.
Und die ist wirklich super. Toller Platz, tolle Stimmung. Vorher wurde ich noch gefragt ob ich nächstes Jahr wieder starte. Nur so mitlaufen ist nicht mein Ding, besonders jetzt als Titelverteidiger. Und wieder voll angreifen, dann als Favorit und Gejagter? Nein, nächstes Jahr werde ich mal wieder was anderes machen. Es gibt so viele schöne Läufe. Als ich dann bei der Siegerehrung einen Gutschein für den Freistart 2007 überreicht bekomme ist das Gelächter und Gelästere natürlich groß. Als dann Jochen noch feststellt dass der Vorjahressieger gekniffen hat, er mich aber nicht so einschätzt und fest mit mir rechnet, ist das ja schon fast ein Angriff auf meine Ehre. Nein, ein Weichei bin ich nicht! Bis nächstes Jahr in Hanau!


5. Etappe Bad Orb – Steinau 18,5km

1 Moch, Torsten 1969 SGA Yetis 1:08:17 1.M30
2.Scharnweber, Frank 1964 SGA Yetis 1:08:30 1.M40
3.Grupp, Michael 1961 TSV Berkersheim 1:08:58 2.M40
4.Hegmann, Tobias 1976 TSG Kleinostheim 1:09:25 2.M30
5.Klitz, Reimund 1955 SGA Yetis 1:09:46 1.M50
6.Stephan, Frank 1968 LG Offenbach 1:11:27 3.M30
7.Baudek, Gerald 1966 Passtschon 98 1:11:37 3.M40
8.Selle, Ralf 1970 LG Brechen 1:13:01 4.M30
9.Maith, Thomas 1963 LG Offenbach 1:13:01 4.M40
10.Mirtschin, Riccardo 1971 TV Lieblos 1:13:07 5.M30


Gesamtwertung:

01.Hegmann, Tobias 1976 TSG Kleinostheim 4:52:45 1.M30
02.Scharnweber, Frank 1964 SGA Yetis 4:53:39 1.M40
03.Klitz, Reimund 1955 SGA Yetis 4:55:55 1.M50
04.Moch, Torsten 1969 SGA Yetis 4:57:38 2.M30
05.Grupp, Michael 1961 TSV Berkersheim 5:00:00 2.M40
06.Stephan, Frank 1968 LG Offenbach 5:00:30 3.M30
07.Baudek, Gerald 1966 Passtschon 98 5:03:56 3.M40
08.Selle, Ralf 1970 LG Brechen 5:08:15 4.M30
09.Kuttich, Björn 1986 Offenbacher LC 5:08:19 1.M20
10.Maith, Thomas 1963 LG Offenbach 5:09:05 4.M40
11.Mirtschin, Riccardo 1971 TV Lieblos 5:11:12 5.M30
12.Wagner, Thomas 1966 LC Sports-Concept Bruchköbel 5:11:52 5.M40
13.Eicher, Andreas 1969 Spiridon Frankfurt 5:15:34 6.M30
14.Grimm, Steffen 1968 Bikerstammtisch 5:16:12 7.M30
15.Breuer, Lars 1964 LG Brechen 5:17:39 6.M40
16.Engelmohr, Ernst-Ludwig SV Blau-Weiss Dodenhausen 5:17:44 7.M40
17.Kasteleiner, Marcus 1967 LG Brechen 5:21:13 8.M30
18.Rieger, Frank 1971 Bikerstammtisch 5:22:03 9.M30
19.Baist, Günther 1961 TV Steinau LT 5:24:22 8.M40
20.Scherer, Manni 1968 TSG Kleinostheim 5:28:29 10M30
21.Wedi, Thomas 1962 LG Offenbach 5:29:09 9.M40
22.Rüger, Heiko 1964 Bikerstammtisch 5:30:11 10.M40
13.6.06 07:50


Fußball Total

Gestern ging es nach Frankfurt zum Spiel unserer Nationalkicker. Bei dem vollen Terminkalender in der Firma garnicht so einfach. Für mich bedeutete das um kurz nach 3 Uhr: Ab zur Arbeit. Bis halb sieben war ich alleine, dann kam Sebi. Als der Rest um 9 Uhr kam, hatte ich schon fast Halbzeit. Um 14 Uhr machte ich mich auf den Weg. Mit ca. 75000 Fans waren wir in der Fan Meile. Hat sich gelohnt, eine wirklich super Stimmung. Spiel und Ergebniss haben dann ja auch noch gepasst.
Heute war ich dann selbst aktiv. Beim alljährlichen Ortspokalturnier haben wir einen super Start hingelegt. Ich hab die Abwehr des Adlerhorst (Eintracht Fanclub) erst müdegelaufen, dann habe wir schnell 4 Tore geschossen. Morgen gehts gegen die Feuerwehr, wenn wir wieder so erfolgreich spielen ist das Halbfinale schon erreicht.
21.6.06 23:42


Bisschen Fußball, bisschen MTB

Das Fußballturnier hab ich halbwegs überstanden. Nach dem Auftaktsieg am Mittwoch ging es super weiter. Auch die Feuerwehr wurde mit 4 Toren nach Hause geschickt. Diesmal konnte sogar ich mich zweimal in die Torschützenliste eintragen.
Am Freitag dann das Topspiel gegen die Handballer des Turnvereins. Die hatten sich sogar mit einem Bundesligaspieler verstärkt. Grischa Hannawald der Tormann vom TV Großwallstadt kickte auch mit. Leider war dieses Spiel nicht immer fair, wir hatte einge Verletzte, auch mein Knie war am Ende dick. 2:1 hieß es trotzdem am Ende für uns. Gruppensieg! Das war schon das Beste Ergebniss für uns seit 22 Jahren.
Beim Halbfinalsieg gegen die Pimmelpoldies war ich dann nicht dabei, der Frammersbacher Mountainbike-Marathon stand an. Die 60 Kilometer mit 1700 hm fuhr ich in 2:47 Std. Ganz zufrieden war ich nicht. Ich musste in der zweiten Startgruppe starten, war dort zwar gut dabei, aber nach 10 km waren wir nur noch am überholen. Auch auf den Abfahrten war bremsen angesagt. Ich bin wirklich kein guter Abfahrer und wenn es mir zu langsam wird, stimmt was nicht. Einen Überschlag hab ich dann auch noch gedreht, als ich quer durch den Wald überholen wollte.
Gestern war dann das große Finale, in dem wir (wieder gegen die Handballer) diesmal mit 0:4 untergingen. Das Knie, das mir beim Mountainbiken keine Probleme machte, ist jetzt wieder richtig dick. Zum Glück tut es aber nur bei berührung weh und nicht bei Belastung. Auch das Rennradfahren heute früh zur Arbeit war kein Problem.
27.6.06 13:08


Ich kann es noch gar nicht glauben!


Letzten September bin ich zufällig auf die Seite des Transalpine Run gestossen und habe die einzelnen Etappen und die Ergebnisse verfolgt. Danach habe ich einige Berichte von Teilnehmern gelesen und dann stand fest: Da will ich auch mal dabei sein!
Der Transalpine-Run ist ein Etappenlauf über 240 Kilometer und 14000 Höhenmetern der in 8 Tagen von Obersdorf ins Vinschgau in Italien geht. Wegen der Alpinen Gefahren wird im Team gelaufen, d.h. immer 2 Teilnehmer bilden eine Mannschaft und müssen immer zusammen bleiben.
Wer also könnte mein Teampartner sein? Er sollte ungefähr die gleiche Stärke wie ich haben und verrückt genug sein dort zu starten. Als erstes viel mir Rainer Kirsch ein.

Wir hatten uns in der Türkei beim Greif Trainingslager kennengelernt. Auf meine Mail hatte ich innerhalb eines Tages eine Antwort: Jawohl, wenn wir jemanden finden der uns beim Startgeld unterstüzt (immerhin 1070 Euro) ist er dabei.
Die Suche nach einem Sponsor zog sich lange hin, aber gestern kam die Zusage: Die Firma LOWA wird uns untersützen!

Das heißt wir werden am 02.09. in Oberstdorf am Start stehen!
29.6.06 22:19





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung