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Wenn's läuft, dann läuft's

Gestern war nach der neuen 10 km Bestzeit keine Erholung angesagt. Zusammen mit Dominik machte ich mich auf den Weg nach Schotten zum Sturm auf den Vulkan . Die Priorität sollte eigentlich auf der HR3 Disco Party hinterher liegen, aber den Berglauf wollten wir noch auf vorher mitnehmen. Wir wollten in der Teamwertung starten, d.h. Dominik fährt die 13,5 km mit 500 hm mit dem MTB hoch und ich zu Fuß. Die Zeiten werden zusammengezählt und ergeben die Teamwertung.
Unsere Motivation war vorher nicht übermäßig hoch ("Hab ich dir schon gesagt das ich garkeine Lust habe?" "Erst 5 mal!")
Die Regenschauer vor dem Start und die Meldung das es am Vortag oben auf dem Hoherodskopf, dem Ziel, noch geschneit hatte konnte es auch nicht verbessern.
Als erstes war Dominik dran. Ich sah in am ersten Anstieg und er lag auf Platz 2 und trat in die Pedale wie verrückt. In diesem Moment war auch meine Motivation bei 100%.
5 Minuten später stand ich an der Startlinie und von Anfang an lief ich vorne mit. Da ich von den anderen niemand kannte begann ich erstmal vorsichtig. Am zweiten längeren Anstieg verschäfte ich dann doch das Tempo und war plötzlich mit Björn Kuttich aus Offenbach alleine. Die Strecke war teilweise knöcheltief aufgeweicht. Schon nach 3 Kilometern hatten wir den ersten MTB'ler eingeholt. Als Kuttich auch abreisen lies machte ich mich alleine weiter auf Mountainbiker-Jagd. Die Strecke war wirklich schön, ein paar kurze Bergabstücke, keine ganz steilen Anstiege, alles eher gemäßigt. Nach 53:55 min hatte ich das Ziel erreicht. Den alten Streckenrekord habe ich trotz der widrigen Wetterumstände um fast 4 Minuten verbessert und konnte auf den 2. fast 2:30 herausholen. Dominik hatte das Ziel in 44 Minuten als 3. Biker erreicht und die Teamwertung war gesichert!
Nach der Siegerehrung haben wir unseren gewonnen Essensgutschein im Berggasthof gleich eingelöst und dann auf der Disco-Party mit Peter Lack jede Menge Spaß gehabt. Bis 2:00 Uhr am Morgen haben wir durchgehalten.

Die Nacht war also recht kurz, denn um 9:00 Uhr rief mich mein Rad. Wir wollten uns um 10:00 Uhr in Kahl treffen um uns am Marmolshainer Hang das Rennen rund um den Henninger Turm anzuschauen. So kam ich heute auch noch auf 188 Kilometer Rennrad.
2.5.06 00:10


Ein schöner Tag

Nach dem letzten harten Tagen mit 2 Wettkämpfen und der langen Radtour war heute ein regenerativer 14 Kilometerlauf angesagt. In der Mittagspause war ich in kurzen Hosen und kurzen Hosen unterwegs! Ich hab sogar fast ein bisschen geschwitzt. Und als ich meine Oberschenkel gesehen habe kann ich nur sagen es wird wirklich Zeit das die ein bisschen Farbe abbekommen. Nach dem Motto: "Bei dir aus der Hose schauen zwei weisse Schnüre raus. Oh, Entschuldigung das sind ja deine Beine."
Auch die 20 km Fahrrad morgens und 40 km abends standen im Zeichen der Regeneration.
Jetzt muss ich mal wieder in einen ordentlichen Trainingsrhytmus komme. In den letzten Wochen hatte ich ja fast so viele Wettkampfkilometer wie im Training.
2.5.06 23:52


DÄNEMARK WIR KOMMEN

Am Freitag kam die offizielle Zusage von der DTU und gestern abend haben wir bei einem gemütlichen Grillabend alles klar gemacht: Am 28. Mai werden wir in Fredricia/Dänemark bei der Lang-Duathlon Weltmeisterschaft am Start stehen. Eigentlich war die Meldefrist schon vor der DM abgelaufen, aber da wären wir noch garnicht auf die Idee gekommen bei einer WM an den Start zu gehen. Aber zum Glück hat es jetzt doch noch geklappt.
Mit über 600 km Rennrad und über 100 km Laufen war ich diese Woche auch im Training wieder recht fleißig. Besonders auf dem Rad darf ich noch ein paar Kilometer sammeln, denn die Strecke in Dänemark ist sehr flach. Ein paar Berge auf der 90km langen Strecke wären mir natürlich lieber gewesen.
7.5.06 14:58


Gemünden fällt aus

Eigentlich wollte ich ja morgen am Start des Gemündener Drei Flüsse Triathlons stehen. Leider hab ich mir am Mittwoch aber irgendwas eingefangen. Bei unserem Vereinsinternen 1000 m Lauf (2:52 min) hab ich mich vielleicht ein bisschen übernommen. Oder waren es die Pollen? Seitdem bin ich auf jeden Fall am Husten und Keuchen. Deshalb habe ich mein Sonntagsprogramm umgestellt und mache mich auf den Weg nach Würzburg um Edgar und Rainer zu neuen Bestzeiten zu treiben. Mittlerweile ist es 10 1/2 Jahre her das ich bei einem Marathon am Straßenrand stand um zu zuschauen. Damals hatte ich gerade mit dem Laufen angefangen und war zusammen mit Rudi in Frankfurt um Uwe anzufeuern. Rudi meinte noch: "Warte mal ab, nächstes Jahr läufst du hier auch!" Ich habe ihm gesagt das ich frühestens in 2 Jahren Marathon laufen würde. Aber er behielt recht. Denn ein Jahr später in Frankfurt lief ich schon meinen zweiten Marathon nach meiner Premiere in Hamburg.
13.5.06 20:21


Immer noch Husten

Heute ging es mir endlich wieder ein bisschen besser. Seit letztem Mittwoch konnte ich allerdings nicht mehr Laufen oder Radfahren. Selbst bei kleinen Belastungen kam sofort wieder der Husten. Schon direkt nach dem Aufstehen kam der erste Hustenanfall. Glücklicherweise blieb das aber heute mal aus.
Ich hoffe das ich am Freitag beim HypoVereinsbanklauf in Aschaffenburg starten kann. Mir gefällt die Strecke, die Zuschauer sind super, fast jeder kennt mich. Ich laufe dort sehr gerne und ein bisschen Prestige ist das dort auf jeden Fall, da es wohl der am besten besetzte Lauf im Umkreis ist.
16.5.06 23:54


Citylauf Aschaffenburg

Nachdem ich mich fast eine Woche mit starkem Husten rumgeärgert hatte konnte ich pünktlich zum Citylauf wieder tief einatmen. Da ich im Moment ziemlich fit bin wusste ich wenn ich ohne Hustenanfall durchkomme, wird meine Bestzeit von 26:25 min für die 7,9 km fallen.
Mit 16 Eliteläufer aus Kenia, Marokko und der Ukraine bei den Männern und 5 Läuferinnen war der Lauf stark besetzt wie nie. Auch das Feld der Unterfranken war mit den Läufern aus Ostheim/Rhön sehr gut.
Den ersten Kilometer versuchte ich an der Unterfränkischen Spitze dranzubleiben, was mir aber nur ein paar hundert Meter gelang. Ein Blick auf die Uhr nach 1000m: 3:04min. Ich hab versucht das Tempo etwas rauszunehmen, aber Kilometer 2 (der einzige flache) sogar in 3:03 min.
Anschließend wurde das Tempo dann doch langsamer, ob ich wollte oder nicht. Ein richtiger Einbruch kam nicht, aber als es zum 4. und 5. mal die Sandgasse hoch ging musste ich doch extrem kämpfen und verlor noch einen Platz in der Unterfrankenwertung an Marco Schneider, den ich in unseren letzten beiden Aufeinandertreffen geschlagen hatte.
Trotz allem langte es zu einer deutlich Bestzeit (25:40; Schnitt: 3:15min/km) und Platz 17 im Gesamtfeld, 6. Unterfranke und 2. M30.
Es macht immer wieder Spaß hier zu laufen, jede Menge Zuschauer, von denen mich jeder 2. kennt und anfeuert und eine interessante Strecke.
Übrigens habe ich die erste Frau, Milka Jerotich aus Kenia immerhin mit einer Sekunde Vorsprung abgehängt. Sie ist aber im B-Lauf mit allen Frauen gestartet und so kam es leider nicht zu einem Aufeinandertreffen.
22.5.06 13:45


Zurück aus Dänemark

Am Freitag war es soweit: Um 8 Uhr starteten Roger , Thomas und ich Richtung Fredericia/Dänemark um an der Weltmeisterschaft im Duathlon Long Distance teilzunehmen.



Nach unserem Sieg bei der Deutschen Meisterschaft wollten wir internationale Luft schnuppern und die Teilnahme an so einem großen Event geniessen.
Nach der langen Fahrt holten wir noch unsere Startunterlagen, bezogen unsere Zimmer und fuhren vor dem Abendessen noch eine lockere Runde Rad.
Den Samstag verbrachten wir mit einer kleinen Laufeinheit, der offiziellen Besprechung und dem Räder Einchecken am Nachmittag. Schon jetzt wurde das Wetter im schlechter, wir froren ganz ordentlich. Und die Vorhersage für Sonntag verhieß auch nichts Gutes.
Um 4:30 schrie der Wecker, um 5:00 Frühstück. Starker Regen und Wind sorgten nicht gerade für gute Laune.
Kurz nach Sechs waren wir dann in der Wechselzone um nochmal nach unseren Räder zu schauen. Die Trinkflaschen wurden gefüllt, Helm, Brille und Schuhe positioniert. Der Regen ließ nach und die Nervosität stieg an.
Punkt 7 Uhr erfolgte der Startschuss. Auf drei Runden ging es durch die Stadt. Kopfsteinpflaster, ein Park und durch eine Baustelle führte die Strecke. Nach 10 Kilometern: 35:35min, genau im Plan. Die Wechselzone erreichte ich nach 55:32 (Schnitt 3:33 min/km). Laufschuhe aus, Helm und Brille auf, Radschuhe an, nach exakt 60sec. war ich auf der Radstrecke. Hier warteten 90 Kilometer mit 400 hm, Wind (oder bessergesagt Sturmböen) und 90 (!) Kurven (wir haben nachgezählt!) auf uns. Jedesmal stark abbremsen und wieder voll beschleunigen. Der Wind saugte die verbleibende Kraft aus uns. Man kann sagen das flache, lange Strecken nicht unbedingt meine Stärke sind. Ein bisschen kürzer, dafür ein paar knackige Anstiege wären mir sicher lieber gewesen. Besonders auf der letzten 30 Kilometer-Schleife musste ich doch Federn lassen, insgesamt verlor ich beim Radfahren ca. 20 Plätze. 2:35:49 Std saß ich im Sattel (Schnitt 34,5km/h)
In der Wechselzone brauchte ich diesmal 1:13 min und war froh als ich endlich wieder Laufschuhe anhatte und die letzten beiden 3,75 km Runden in Angriff nehmen konnte. Der Durchhänger war überwunden und ich kam immer besser ins Rollen. 9 Plätze konnte ich noch gutmachen und nach 4:02:25 Std hörte ich den Streckensprecher: "Next Finisher, from Germany Tobias Hegmann!"



Dank der schnellsten Laufzeit im 2. Lauf schob ich mich bis auf den 4. Platz in meiner Altersklasse vor und konnte so bei meiner ersten Weltmeisterschaft, hinter Kim Olander aus Dänemark, Martin Flinta aus Schweden und Peter Langfeld aus Deutschland schon in die Nähe eines Podestplatzes kommen.
In der Gesamtwertung kam ich als 4. bester Deutscher auf Platz 24.
Auch auf der
Homepage der TSG ist schon ein Bericht über unseren "Ausflug" online, auch mit den Ergebnissen meiner Vereinskameraden.
30.5.06 00:29





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