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Umzug

Ab sofort geht aus direkt auf www.tobiashegmann.de auf meiner neu gestalteten Homepage weiter.
6.5.07 23:41


...und nächstes Jahr bring ich meine Schuhe mit

Eigentlich wollte ich mich aufs Rad setzten und nach Mainz fahren um bei den Deutschen Meisterschaften im Marathon allen die ich kenne die Daumen zu drücken.
Aber nachdem es die Woche auf dem Rad schon so gut lief, hab ich beschlossen vor der WM am 19.05. in Ungarn noch einen Wettkampf einzubauen. Da der Duathlon letzte Woche ja krankheitsbedingt ausfiel machte ich mich auf den Weg nach Offenbach/Quaich in der Pfalz. Über die selbe Distanz wie bei der WM ging es dort, 10-40-5.
Blöderweise erlebte ich nach 1,5 Stunden Anfahrt eine böse Überraschung: Der Beutel mit den Rad- und Laufschuhen hatte die Reise nicht mitgemacht, sondern wartete brav zuhause.
Laufschuhe waren kein Problem, im Auto sind immer mindestens 1-2 Paar. Mit den Radschuhen ist es aber ein wirkliches Problem, denn auf Klick-Pedalen mit normalen Laufschuhen zu fahren ist kein Vergnügen. Und Riemenpedale hatte ich natürlích auch nicht dabei.
Trotz allem versuchte ich das Beste draus zu machen.
Die ersten Kilometer waren gleich richtig schnell, 3:18 min, schnell gab es eine 5köpfige Spitzengruppe in der ich bis km 6 bleiben konnte. Dann gaben die ersten 3 nochmal Gas und ich lies sie laufen. 33:42 min bis zum ersten Wechsel, der Garmin zeigte allerdings nicht ganz 10 Kilometer an. Der Wechsel ging dann ja schnell, so ohne Schuhtausch (Ich hatte übrigens letzte Woche noch fast 30 Wechsel geübt!)
Das Radfahren war dann ohne Halt auf den Pedalen entsprechend schwierig, und die Strecke ohne Höhenmeter ist sowieso nicht meine Stärke. 1:02 Std für die 40 Kilometer waren aber unter diesen Umständen durchaus ok.
Auf den letzten 5 Kilometern machte sich dann das hohe Anfangstempo bemerkbar, und nach dem Marathon und der Krankheit sind wohl auch noch nicht alle Kräfte zurück. Knapp 20 Minuten war ich unterwegs und verlor noch einen Platz. Als Gesamt 6. lief ich nach 1:57:47Std ein und konnte sogar noch den Altersklassensieg feiern und ein Paket Nudeln mit nach Hause nehmen.
6.5.07 17:28


Nachdem ich Montag wieder arbeiten war und es mir wieder ziemlich gut ging, kam dann am Feiertag wieder ein Rückschlag. Auf dem Weg zum Start der Skate Challenge ging es wieder im Magen los. Keine Chance, da hätte ich ein Dixi mitnehmen müssen für unterwegs.
Also hab ich dann einen ruhigen Tag gemacht, mich in die Sonne gelegt und auf der Leinwand das Rennen "Rund um den Henninger Turm" angeschaut. Zweimal sind sie auch direkt bei uns vorbei gekommen.
Gestern war es noch ziemlich übel, heute gehts wieder ziemlich gut. Ich hoffe mal das ich es jetzt überstanden habe.
3.5.07 12:58


Novo

Eigentlich sollte hier jetzt ein Bericht über die Deutschen Duathlon Meisterschaften stehen.
Leider hat es mich am Freitag zerlegt. Morgens aufgewacht und erstmal aufs Klo gerannt. Und das ging das fast das ganze Wochenende so weiter. Erbrechen und Durchfall. Da war gestern natürlich nicht an einen Start zu denken. Schade, ich war heiß den Deutschen Meistertitel mit der Mannschaft zu verteidigen. Da auch noch Roger nach einer Laufrunde ausfiel musste sich die TSG Kleinostheim mit Platz 5 zufrieden geben.
Ich hab mich mittlerweile wieder aufgerappelt und werde die eingesparte Kraft morgen beim Rennen "Rund um den Henninger Turm" wieder raushauen. Eigentlich war das nur als lockerer Ausgleich gedacht, aber mal sehen, vielleicht kann ich ja ein bisschen Gas geben.
30.4.07 13:44


Obermain Marathon

Gestern war es so weit, der erste Saisonhöhepunkt stand an.
Am Samstag war ich angereist, abends traf ich dann endlich mal wieder Rainer und wir gingen noch zusammen Pizza essen.
Am Sonntag morgen fiel um 9.00 Uhr bei angenehm kühlen Temperaturen der Startschuss.
Rainer und ich gingen sofort an die Spitze und niemand konnte oder wollte mitgehen. So waren wir recht schnell alleine, und am ersten Anstieg nach ca. 4 Kilometern wurde es für mich ganz einsam. Letztes Jahr gingen wir noch in einer Spitzengruppe über das Kloster Banz und erst bei 14Heiligen war ich alleine. Diesmal sollte es also ein 38km Sololauf werden. Die Berge fielen mir sehr leicht, als nach 21 Kilometern die 680 Höhenmeter überstanden waren, zeigte meine Uhr gerade mal 1:22:xx Std an. Die Zeichen für eine Zeit unter 2:45, wie ich mir vorgenommen hatte standen also gut.
Bergab lies ich es schön rollen und auch im Flachen konnte ich anfangs noch schön Druck machen.
Am Ende, so bei km 32 wurde es dann doch langsam hart für mich. Die flachen Kilometer auf den Radwegen mit wenig Abwechslung ziehen sich dann doch eweig hin.
Bei km 38 kam dann noch heftiges Seitenstechen dazu. Ich verlor noch einiges an Zeit, aber am Ende konnte ich doch einen ungefährdeten Sieg in 2:45:25, knapp 4 Minuten vor dem zweiten feiern. Rainer hatte leider zum Ende auch Probleme, konnte aber am Ende aber als Dritter auch aufs Podest steigen.
23.4.07 13:20


18.4.07 08:37


Das Wetter macht mich fertig.
Die letzte lange Runde am Samstag über 30 km zusammen mit Edgar kamen mir, obwohl größtenteils im Schatten, wie 40 km vor.
Am Sonntag hab ich die Laufrunde gleich gestrichen und bin aufs Rad. Aber selbst da bin ich nach einer Stunde wieder umgedreht, hab mich einfach platt gefühlt.
Dafür liefen die 4 x 2000m Tempogefühlslauf im Marathontempo in 7:39-7:38-7:41-7:36 ohne einmal auf die Uhr zu schauen locker und genau nach Plan.
Bis Sonntag soll es ja wieder ein bisschen abkühlen.
Richtig heiß wird es dann heute abend wenn ich im "Isigredid"-Stadion sitze und der Club gegen die Eintracht ins Pokalfinale einzieht. So habe ich das zumindest geplant.
17.4.07 13:46


Rund um Köln

Sehr früh ging es am Ostermontag aus den Federn. Um 5:30 Uhr war Abfahrt Richtung Köln.
Als Test für die Deutsche Duathlon Meisterschaft Ende des Monats und die WM im Mai hatte ich mich für „Rund um Köln“ angemeldet.
Anfahrt, Startunterlagen usw. klappte alles problemlos und auch der Start in Leverkusen war schnell gefunden.
Da ich bei Radrennen ein Neuling bin musste ich mich mit der 2. Startgruppe zufrieden geben. Das hieß dass 2 Minuten vor mir schon mal 600 Radfahrer auf die Strecke geschickt wurden. Als es dann für uns los ging orientierte ich mich gleich an der Spitze meiner Gruppe. Das Tempo war von Anfang an recht hoch und es dauerte nicht lange bis wir die letzten der ersten Gruppe einholten und überholten. Schon jetzt wurde es unübersichtlich und Christian, mit dem ich eigentlich anfangs zusammen bleiben wollte hatte ich schon aus den Augen verloren.
Wir holten jetzt ein Grüppchen nach dem anderen ein. Wir waren mittlerweile knapp 20 Leute, aber alle Versuche einen richtigen Kreisel aufzubauen scheiterten immer wieder. So machten wir mit ein paar Wenigen das Tempo, die anderen profitierten im Windschatten. Doch zum Glück gibt es ja Berge. Immer wenn ein Anstieg kam reduzierte sich die Zahl der Mitfahrer drastisch, um dann langsam wieder anzusteigen, wenn sich andere aus der ehemals ersten Startgruppe die von uns überholt wurden sich wieder anschlossen.
So ging es über 3 Bergprüfungen und ansonsten ständig wellig dahin. An der letzten Bergprüfung, irgendwo bei km 80, waren wir dann endgültig nur noch zu dritt. Endlich klappte es auch mit dem Kreisel und wir legten einen ordentlichen Speed hin. Ab km 90 wurde es dann sehr hart, aber meine 2 Mitstreiter waren auch nicht mehr ganz frisch.
Eigentlich war ich von 100 km ausgegangen, aber ein Ende war nicht in Sicht. Das wird dann ganz schön hart, wenn man nicht mehr weiß wie lange es jetzt noch gehen soll. Ich war froh als der „Teufelslappen“ der die letzten 1000 m anzeigt endlich auftauchte, bis hier her waren es schon gut 105 km.
Nach 2:45 Std blieb die Uhr stehen, der Garmin zeigte einen Schnitt von 38,4 km/h an. Bei dem welligen Profil eine ordentliche Leistung.
Insgesamt bedeutete das einen Platz um 140. Wenn man bedenkt das wir anfangs ca. zu 6. das Tempo machten und die letzten 20 km nur noch zu dritt.
Die ersten nahmen uns ca. 5 Minuten ab, allerdings rasten die ersten 100 Finisher in knapp 15 sec über die Ziellinie, das heißt die hatten eine riesige Truppe vorne in der es sich natürlich ganz anders fahren lässt. Ich behaupte einfach mal da wäre ich auch im ersten Feld mitgefahren. Vielleicht nächstes Jahr, als 140. sollte es dann ja für einen Platz in der ersten Startgruppe reichen.
Nach der Zielankunft hatten wir nach ca. 20 km zurück bis zu unserem Auto, das noch in Leverkusen am Start stand. Danach waren die Waden auch wieder locker ;-)
Dienstag reichte es mittags schon wieder für eine regenerative Laufrunde, und abends ging’s wieder nach Frankfurt zu den Night-Skatern. 36 km legten wir diesmal zurück.
11.4.07 07:25


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